Smiris Welt
EILMELDUNG
erster Arbeitstag hervorragend verlaufen -STOP- Riesenblumenstrauß von Kolleg_innen -STOP- instantan vor Rührung geweint -STOP- mit Chef gesprochen -STOP- konstruktiv -STOP- Stellenangebote gewälzt -STOP- Wie zum Geier schreibt man eine Bewerbung? -STOP- heimgegangen -STOP- Schmuck für Mama (Muttertag!) begonnen -STOP- nächstes Strickprojekt: blau-rote Stulpen -STOP-
ENDE DER EILMELDUNG
smiri - 8. Mai, 10:35
Am 7. Mai gehe ich wieder arbeiten, und ich drücke mich noch sehr davor, im Büro bescheid zu geben...
Muß irgendwann sein, ich weiß, und es ist auch gut, daß mein Aufenthalt in der Psychiatrie dem Ende zugeht, aber irgendwie Schiß hab ich schon.
Deswegen habe ich heute auch nichts Glorreiches gemacht an diesem schönen 1. Mai, sondern hauptsächlich geschlafen und Harry Potter gekuckt, einfach, weil ich so müde bin vom therapiert werden und Zukunft planen und mich wieder in den Alltag tasten.
Internet: Ich kann Dir gar nicht sagen, wie toll das ist, wenn man nach jahrelangen Schlafstörungen einfach pennen kann, abends hinlegen und wissen, gleich bin ich eingeschlafen. Keine Angst vor meinem Bett haben müssen, oh weh, wieder eine schlaflose Nacht, morgen wieder verschlafen, Scheiße, sondern einfach einschlafen, morgens zwar verpennen (nein, ich _bin_ keine Frühaufsteherin), aber trotzdem pünktlich überall hinkommen, wo ich hin muß.
So, ich mag jetzt weiter Filme kucken und dabei stricken, und ich weiß, ich muß mich noch bei hundert Leuten melden, aber nicht jetzt, ich bin grad müde und formulierfaul.
Schönen ersten Mai, alle zusammen!
smiri - 1. Mai, 20:05
Der dritte Tag teilstationär, geschätzt noch zehn Tage, dann bin ich ganz draußen.
Da ich vor zwei Stunden meine Medis genommen habe, bin ich grade sehr müde und etwas verballert, daher nur in Kürze: Meine Stimmung ist und bleibt stabil, wie es scheint.
Mein Entschluß, die Promotion abzubrechen, steht auch.
Ich werde mich in Richtung soziale Arbeit/Sozialpädagogik umorientieren - ich will mit Menschen arbeiten und nicht mehr mit Daten, und die Wissenschaft hat mich gesehen.
Ich entdecke einen geradezu erstaunlichen Vorrat an kreativer Energie, die sich in Stricken und Schmuck basteln ihre Bahn bricht (jaja, Fotos, ich weiß, ich bin zu müde, kommt alles noch) und ich habe wieder Kraft und Nerven (zumindest kurzzeitig), mich auf andere Menschen einzulassen.
Es kristallisiert sich so langsam, welche Freundschaft bleibt und welche sich auflöst: DJ hat wieder angefangen zu kiffen, und wenn er stoned ist, ist er trotzig und cool und langsam und ich kann nicht mehr wirklich mit ihm reden. Das finde ich sehr schade, aber das ist nunmal so.
Fräulein P. und ich stehen in Mailkontakt, ich habe also erste Bande nach Großbritannien, dem Land meines Herzens! Yay! Ich denke, diese Freundschaft wird bleiben. Zumindest hoffe ich das.
Frölein M. wohnt hier und mit ihr verstehe ich mich auch gut, wir gehen am Wochenende zusammen ins Kino, sie, ihr Freund, ich und vielleicht Herr O., der auch einer von den Kontakten ist, der bleiben wird.
Der Löwe, der eigentlich mein intensivster Kontakt auf dem Berg war, meldet sich kaum noch - im Alltag untergegangen, so scheint es. Das hat mir eine Zeit lang weh getan, weil mir die intensiven Gespräche fehlen und das wortlose Verstehen, aber auch hier gilt: Ich kann es weder ändern noch erzwingen, und die gemeinsame Zeit, die nimmt mir ja niemand mehr. Alles passiert so, wie es soll.
Vielleicht treffe ich mich übrigens bald mal mit dem Miszter, zum Kaffee trinken und Film kucken. Sieben Jahre nach unserer Trennung. Hammer, oder?
Und ich muß Zorg und seine Gattin dringend kontaktieren, wenn Ihr hier mitlest: Kaffee, gerne, bald! Ich melde mich, ich muß so viel Kontakt zu Leuten nachholen, das kann also noch ein bißchen dauern. Immerhin muß ich mich ja auch bewerben und neu orientieren und Gedöns organisieren, das braucht alles seine Zeit.
A propos Leben nach der Klapse und Alltagsorganisation: Ich habe heute mal damit angefangen, Wäsche zu waschen - in einem Waschsalon-Marathon der Extraklasse wurden fünf Maschinen Klamotten, Bettwäsche und Handtücher der letzten MONATE wieder in frisch duftende Smiritextilien verwandelt. Dann sinds ja nur noch drei Maschinen... (ja, ich weiß, ich habe VIELE Klamotten. Ich habe da diesen Tick, ähem.)
Jetzt ist im Schlafzimmer schon fast genug Boden freigeräumt, daß ich staubsaugen kann! Hurra!
Aber erstmal schmier ich mir ein Käsebrötchen (jaha, ich weiß, ich bin nur noch Vegetarierin, seufz) und dann leg ich mich ins Bett und stricke, bis mir die Augen zufallen. Also so circa zehn MInuten.
smiri - 25. Apr, 20:59
...teilstationär.
Ja, richtig: Ich bin endlich auf dem Weg der Besserung und seit gestern nicht mehr stationär in der Psychiatrie, sondern nur teilstationär.
Das heißt, ich habe kein Bett mehr in der Klinik, sondern schlafe zuhause, bin aber unter der Woche von morgens bis nachmittags in den Therapien.
Das Schlimmste habe ich hinter mir, nach dem Zusammenbruch am Wochenende waren die Tage danach recht zäh, aber es ging stetig aufwärts und meine Stimmung ist endlich so stabil, daß ich alleine zuhause sein kann, ohne daß was passiert. Außerdem bezahlt die Krankenkasse nicht länger, deswegen mußte ich eh teilstationär. Aber das paßt, denn es fühlt sich richtig an.
Die ersten 36 Stunden daheim waren recht faul, mit Computerspielen, Einkaufen, Schlafen und Frühstücken bzw. Kaffeetrinken. Das war schön.
Ich stresse mich jetzt nicht, sondern mache eins nach dem anderen.
Was ich noch so getan habe: Ich habe ein weiteres absurdes Talent entdeckt! Neben Stricken und Schmuck aus kleinen Glasperlen herstellen (ja, es gibt Fotos, wenns fertig ist!) habe ich nämlich zum ersten mal tätowiert!! Mit einer echten Tätowiermaschine!! Erst auf Synthetikhaut geübt und nach ca. zehn Minuten beschlossen, daß ich das gut genug kann, um mich selber zu tätowieren. Frei Hand, also ohne Entwurf oder Vorzeichnen. Auf dem Kopf, sozusagen, weil ich ja von oben auf meinen Fuß gekuckt habe. Spontan. Auf mein eigenes Fußgelenk. Tätowieren.
Ich weiß, ich bin vollkommen bescheuert, deswegen war ich doch in der Klapse, Internet, aber ich muß ganz ehrlich sagen: Es hat geklappt! Das Stechen war lustig und hat kaum wehgetan.
Sieht gut aus, heilt vorbildlich, ist ordnungsgemäß gestochen und man erkennt sogar, was es ist.
Eine kleine 12 nämlich, für 2012, das Jahr, in dem ich mich umbringen wollte, in dem ich zum ersten Mal in der Psychiatrie war, in dem ich mich vegan ernährt habe, in dem ich beschlossen habe, meine Promotion abzubrechen. Eine 12 mit einem Punkt dahinter, um mich daran zu erinnern, an diesen Full Stop in meinem Leben, an dem nichts mehr ging und nach dem hoffentlich alles anders wird.
Der Mensch, dem die Maschine gehört und der sie mir freundlicherweise ordnungsgemäß zusammengebaut und erklärt hat, meint übrigens, ich hätte auf jeden Fall Talent und sollte das auf jeden Fall weitermachen, als Hobby*. Und ich hab da Bock drauf, genauso wie aufs Stricken und aufs Schmuck machen - und meine Oberschenkel sind perfekt als Übungsfläche geeignet, weil ich so dicke Beine habe. Praktisch, das.
[*Er ist übrigens auch ein Mitpatient von mir und sehr lustig und recht verknallt in eine andere Mitpatientin - wir sind uns auf Anhieb sympathisch gewesen und hängen jetzt viel miteinander rum, ganz entspannt und ohne Gebalze. Wir sind zusammen 69 Jahre alt, das macht vier Fünfzehnjährige und ein neunjähriges Kind in zwei Körpern, das erklärt, wieso wir zusammen so vortrefflich albern sind. Einer von den Kontakten, von denen ich annehme und hoffe, daß sie auch im echten Leben Bestand haben. Der Mann kann übrigens auch piercen. Könnte ich ja auch mal lernen, eigentlich...]
Will jemand Fotos? Also vom Tattoo? Dann würde ich meinen Fuß mal ganz gelenkig in die Webcam halten und das auf Flickr hochladen...
Morgen ist Sonntag, da kommt hoffentlich der Löwe vorbei, in den ich wiederum ein ganz kleines heimliches Bißchen verschossen bin, weil er so strahlt, wenn er lacht, und mich zum Lachen bringt und da war, als es mir richtig beschissen ging und mich in den Arm genommen hat, und dann trinken wir hoffentlich literweise Kaffee und rauchen tausend Zigaretten und ich sage ihm (mal wieder!), was ich davon halte, daß er ständig bei seiner Exfrau zum Essen geht, obwohl ihn das immer runterzieht, und er ignoriert (mal wieder!) meine Warnungen. Was man halt so macht, wenn man sich in der Klapse kennengelernt hat, unter Bekloppten.
Internet, ich stelle fest: Mir gehts gut.
Und mit dieser großartigen Erkenntnis verabschiede ich mich ins Bett, ich bin nämlich hundemüde vom Zuhause ankommen.
Gute Nacht, schlaft alle recht schön und träumt angenehme Dinge.
smiri - 22. Apr, 00:24
Puh.
Verkatert, müde, ungelaunt.
Ich schäme mich wegen gestern, aber andererseits bin ich froh, daß es nicht schlimmer gekommen ist.
Ich bin wieder nüchtern und verdammt ernüchtert: Ich bin wirklich krank, psychisch krank.
Das hat nicht mit sich anstellen oder nichts geregelt bekommen zu tun, das hier ist tatsächlich eine Krankheit, mit der ich umgehen muß, lernen muß, umzugehen, umgehen will.
Zahlreiche Leute haben sich gemeldet, und es tut mir leid, daß ich mich nicht zurückmelden kann - es geht einfach nicht.
Ich versuche jetzt, mich aufzurappeln und wieder auf den Berg zu kommen.
Nur so viel: Ich denke an Euch da draußen, andauernd und ständig.
Ich bin im Moment einfach zu sehr mit meinem Kopf beschäftigt, und das kann noch eine Weile dauern.
Danke schon mal für Eure Geduld, die Ihr hoffentlich mit mir habt - ich arbeite dran, nicht mehr verrückt zu sein.
smiri - 9. Apr, 17:14
Fünf Wochen, fünfeinhalb, um genau zu sein.
Fünfeinhalb Wochen Psychiatrie.
Kurz nach dem letzten Post kam die große Krise: Eine Woche nur weinen, trauern, vermissen.
Gemündet hat das Ganze dann in Getriggertwerden, selbstverletzendem Verhalten und dissoziativer Phase, alles an einem Vormittag, das fühlt sich im Nachhinein an wie ein schrecklicher Alptraum.
Jetzt bin ich müde und ängstlich, aber wieder da, im Großen und Ganzen, und war heute sogar mal ganz wacklig und still und leise glücklich mit meinem Leben.
Ich habe zwei Freundschaften geschlossen, in der Psychiatrie, wir sind ein Trio Infernale und halten und stützen uns gegenseitig, wenn es mal bei einer_m nicht geht.
Ich hoffe, daß diese neuen Freundschaften bleiben und tragen, bis nach Großbritannien bzw. Frankreich und wieder zurück.
Gegen Ende der kommenden Woche soll ich teilstationär gehen (dann doch, endlich mal), dann noch zwei, drei Wochen, dann sind acht Wochen rum und ich bin wieder draußen.
Draußen, das macht mir noch Angst, ich kann nicht gut alleine rausgehen, aber das wird bestimmt alles wieder.
Und schreiben geht grad auch irgendwie nicht, tut mir Leid, Internet, ich melde mich wieder, wenn es geht.
Übrigens: Diagnose habe ich immer noch keine, die Begriffe Depression, Bipolare Störung, Borderline-Syndrom stehen alle im Raum und kucken sparsam. Egal: Ich bin jetzt amtlich psychisch krank, irgendwie. Und auf dem Weg der Gesundung. Hoffe ich.
Und übrigens, Teil zwei: Nach viereinhalb Wochen Klapse bin ich wieder "nur" Vegetarierin. Ich verzichte zwar auf Milch und Eier, aber Butter und Käse esse ich wieder. Und Schokolade. Und Kuchen.
Naja.
smiri - 7. Apr, 17:29
Hach, die Sonne scheint, die Tabletten wirken, mir geht es richtig gut. Viel draußen gewesen die letzten Tage, Krötentaxi für kleine wandernde Unken gespielt und sie zum Teich getragen, viel geredet und endlich mal wieder viel gelacht, aus vollem Herzen. Das war schön. Ich habe zwischenzeitlich sogar vergessen, daß ich Patientin in einer psychiatrischen Klinik bin, weil es sich wie entspannter Osterurlaub angefühlt hat.
Ich bin auf dem Sprung und fahre gleich wieder hoch: Ausgang übers Wochenende, mal wieder sehr ruhig, nicht weggegangen, sondern shoppen (freiwillig! Primark! Samstag mittag!) und frühlingshaft bunte Klamotten erstanden (TShirt mit Erdbeeren und Kirschen drauf nebst grasgrünem Cardigan), gekocht (Nudeln mit Champignon-"Sahne"-Sauce und Feldsalat mit Frühlingszwiebeln, Radieschen und Kirschtomaten), bei Mama Kaffee getrunken, am Fluß gesessen mit Mister DJ und seinem Hund, Hörbücher gehört (Terry Pratchett).
Also alles sehr ruhig und beschaulich.
Ich habe noch drei bis vier Wochen Krankenschein vor mir, dann geht es wieder ins Büro - davor habe ich Angst, weil eine Entscheidung ansteht, die ich mehr oder weniger schon getroffen habe.
Aber davon schreibe ich genauer, wenn es soweit ist, nur soviel: Ich werde mich wegbewerben und was machen, was mich weniger krank macht.
So sieht das aus.
smiri - 25. Mär, 15:57
Ich war von gestern bis heute zum ersten Mal seit zwei Wochen wieder zuhause.
Das hat gut getan - ich muß bald schon wieder hoch in die Klinik, und ich habe nur ganz wenig Lust dazu.
Gleichzeitig merke ich, daß mir draußen sein nur in Maßen gelingt: Einkaufen ist eine Zitterpartie, und zuviel draußen auch. In meiner Wohnung, alleine, das geht schon gut, aber für den Rest bin ich noch zu unruhig.
Ich habe angefangen, einen Schal zu stricken (zu stricken!! Ich habe mit 32 Jahren endlich stricken gelernt!!!), und mich gestern einfach mit einer Tasse Kaffee auf den Balkon gesetzt und gestrickt und den Vögeln beim Zwitschern zugehört. Das war schön.
Es geht also alles in allem aufwärts, wenn auch langsam.
Danke fürs weiterhin mitlesen - ich bin noch da, es geht mir gut und ich denke, in ein paar Wochen bin ich wieder zuhause.
smiri - 18. Mär, 14:49
Bläm, da war er: Der Notfall, die große Krise, das Nichts-geht-mehr.
Ich bin seit Mittwoch in der Psychiatrie, ich musste dringend mal raus. Deswegen werde ich auch nur selten bloggen in nächster Zeit, hier habe ich kein Internet außer über mein Handy, und damit zu tippen nervt mich auf Dauer.
Jedenfalls nur so viel: es war die richtige Entscheidung, es tut mir gut, hier zu sein, wie lange es dauert, weiß ich nicht.
Ich habe einfach mal die Verantwortung für alles Mögliche abgegeben, weil ich sie nicht mehr tragen konnte.
Hier auf der Station (offene, übrigens) gibts sogar noch einen Veganer (ha! Wir sind eben überall!), meine Zimmermitbewohnerin ist lieb, Wochenenden in der Klinik sind unfassbar langweilig und ich merke hier erst, wie fertig ich tatsächlich bin.
So sieht das aus.
Stay tuned!
Smiri
smiri - 3. Mär, 13:15
Gestern war ja bekanntermaßen die von mir ausgerufene "Bier statt Rosen"-Veranstaltung. Zugesagt hatte neben mir nur Fräulein Hu, die ich am Donnerstag bei einem fantastisch-furiosen, von Liebeskummer allererster Generation überschatteten Besäufnis und quasi während der Ouvertüre zu einem der verheultesten Wochenenden der letzten zwölf Monate kennengelernt habe. Fräulein Hu und ich, wir mögen uns instinktiv, ohne uns wirklich gut zu kennen, und genau solche Begegnungen genieße ich ja total.
Während ich da saß und auf Fräulein Hu wartete, habe ich mich in Ermangelung eines Gesprächspartners mit einem Herrn unterhalten, der in der Bar arbeitet und den ich immer etwas undurchschaubar fand.
Langer Rede, kurzer Sinn: Wir haben uns hervorragend unterhalten, er hat mich für diesen Samstag zu einem CousCous-Essen im großen Kreis eingeladen (mit lauter Leuten, die ich kenne und sehr mag) und mir dann noch gesteckt, daß er mich interessant, toll und attraktiv findet.
Mich hat das vollkommen überfordert.
Wirklich vollkommen.
Da sitzt dieser gutaussehende Franzose AnfangMitte vierzig (?), der mit Kindern arbeitet, interessante Ansichten und einen herrlichen Akzent hat und mich toll findet - und ich bin einfach nur überfordert. Ich kann nicht mal sagen, ob ich den gut finde, geht einfach nicht.
Ich bin wegen Herrn H. immer noch aufgewühlt und eigentlich will ich doch den und der meldet sich nicht, weil er eine andere will und dann kommt ein Franzose und will mich und ich weiß nicht, ob ich den will, und er sagt, kein Streß, ich habe keine Erwartungen, ich will Dich nicht überfordern, sondern nur kennenlernen und was zum Fuchs ist hier denn eigentlich los.
Wtf?!
Ich bin heute morgen müde und verkatert aufgewacht und wußte: Jetzt ist mal gut mit Frusttrinken. Jetzt kann ich Wäsche waschen und meine Wohnung aufräumen und wieder arbeiten. Jetzt ist Schluß mit hemmungslosem Betrauern meiner ganzen männlichen Desaster, schlimmer kanns mir nicht mehr gehen und es geht daher auf- und vorwärts.
Wie auch immer es weitergeht, das mußte alles mal raus und den Rest sehen wir dann.
Universum: Ich versteh Dich nicht.
Ich weiß nicht, was Du mir damit sagen willst und was das eigentlich alles soll. Jedenfalls ist es äußerst ironisch. Glaube ich.
smiri - 15. Feb, 13:26