Smiris Welt

Sonntag, 10. Juni 2012

Übrigens!

Ich hab Mister B. am Mittwoch wiedergesehen und wir haben uns gefreut und uns feste umarmt und ich merke: Da ist kein Groll mehr.
Das war so ein schöner Moment, das wollte ich hier mal festhalten.

Montag, 4. Juni 2012

Auflösung.

Der Auflösungsvertrag ist unterschrieben.
Nach insgesamt 9 Jahren werde ich zum 30.06. die Uni verlassen.
Wohin?
Weiß ich nicht.
Urlaub, erstmal.
Und dann sehen wir weiter.

Gleich, heute, morgen.

Streß mit meiner Mutter, schon vor anderthalb Wochen, hängt mir immer noch nach.
Heute habe ich meinem Chef gesagt, daß ich so bald wie möglich kündigen werde.
Gleich gehe ich zum Hochschulteam, um mich deswegen beraten zu lassen.
Morgen habe ich einen Termin bei der Psychologischen Beratungsstelle der Universität, genau deswegen.
Und dann muß ich noch zu meiner Ärztin, mir neue Rezepte für Medis holen, Leberwerte checken lassen und fragen, ob das mit der Einstellung der Medis wirklich so bleiben soll - ich schlafe so schlecht und träume so viel, das ist echt anstrengend.
ich bin ängstlich und zittrig ob der Tatsache, daß ich zum ersten Mal in meinem Leben das mache, was ich wirklich will: AUSZEIT.
Püh.

Edit: nix Hochschulteam, die haben morgen erst wieder Sprechstunde. Stattdessen suche ich mal unsere Sekretärin, um sie wegen eines Auflösungsvertrages zu interviewen.
Außerdem noch fachliche Besprechung mit Chef und einem Kollegen, mit dem ich ü.ber.haupt.nicht. kann - er hat es geschafft, unseren Chef in 25 Minuten 23mal zu unterbrechen (ich habe irgendwann vor lauter Langeweile mitgezählt).
Ja, ich muß da weg, bevor ich jemanden erwürge.

Sonntag, 27. Mai 2012

FedCon: Recap.

Eine Woche ist die FedCon her, und es fühlt sich an, als wären das bereits ÄONEN. Deswegen der Rückblick, bevor ich alles vergessen habe:

Donnerstag - Anreise und Tag 1
Ich konnte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch schon kaum schlafen. Geplant war eigentlich Abfahrt Donnerstag morgen um sieben mit dem Zug - gefahren bin ich dann schon um halb sechs, weil ich so ungeduldig war.
Völlig verschlafen-hibbelige Zugfahrt, um halb elf war ich dann planmäßig in Düsseldorf am Flughafen.
Abgeholt wurde ich von meiner wunderbaren FedCon-Begleitung M., die ich von einer Demo in Stuttgart kenne und mit der ich seitdem nur über Facebook Kontakt hatte - ein Wagnis also, zusammen vier Tage in einem Hotelzimmer zu verbringen! M. redet unwahrscheinlich viel und ist unfaßbar kontaktfreudig, was mir zwischendrin immer mal wieder kurz auf die Nerven ging, weil ich doch eher ruhig und introvertiert bin, wenn ich mich in großen Menschenmassen befinde. ABER: Dadurch haben wir in den vier Tagen immer wieder die besten Infos bekommen, die nettesten Menschen kennengelernt und die interessantesten Gespräche geführt. Ich bewundere das an ihr, und ich denke, da könnte ich mir ruhig was von abkucken für die Zukunft.
Anyway, jedenfalls einchecken im Sheraton und erste Con-Besichtigung. M. war schon seit Mittwoch Mittag da und hat freundlicherweise schon alles ausbaldowert, Informationen besorgt, das Con-Hotel erkundet und alles eruierenswerte eruiert. Ich mußte mich also nur an sie klemmen und hinterherlaufen. Und staunen. So viele Leute, so groß alles, so viel Science Fiction auf einem Haufen! Herrlich!
Am Sea Shepherd-Stand langes Gespräch über Politik, Captain Watson und dessen Verhaftung und den Rechtsstaat. Der Captain hätte eigentlich ein Panel auf der FedCon gehabt (und war deswegen überhaupt nach Deutschland gereist!!), wurde aber auf dem Frankfurter Flughafen verhaftet. Näheres zudem Ganzen gibts hier.
Nachmittags dann Opening Ceremony mit Garrett Wang aka Fähnrich Kim. Sehr lustiger Typ, mittlerweile erwachsen und lange Haare, der es sichtlich genießt, auf der Bühne zu stehen und den Master of Ceremonies zu geben.
Erste Vorstellung der anwesenden Stars, erstes Panel. Mensch, sind die alle so nett!
Walter Koenig ist richtig alt geworden, aber so niedlich und freundlich und bescheiden, daß er sich im Laufe der nächsten Tage zum heimlichen Star der Con und zum Liebling des Publikums mausert.
Zufällig hinter dem Hotel beim Rauchen Casper Van Dien gesehen, wie er sich vollkommen begeistert mit einer Gruppe Starship Troopers fotografieren läßt. Casper Van Dien war einer der nettesten und begeistertsten Schauspieler auf der Con: Selber Science-Fiction-Fan, hat man ihm richtig angemerkt, wie unfaßbar geil er das alles findet. Immer bereit für Fotos und nette Gespräche, er hatte jedesmal, wenn er auf die Bühne kam, gefragt, ob "seine" Troopers da sind - ich glaube, das fand er sowieso das Allergeilste, daß sich Leute verkleiden wie in dem einen Film, in dem er mitgespielt hat.
Vor lauter kucken und staunen und lachen und reden waren wir dann um neun so müde, daß wir einfach nur noch ins Bett gefallen sind. Und Fernsehen gekuckt haben: "Sleepy Hollow" mit CASPER VAN DIEN. Zufälle gibts. So ein schöner, netter Mann. Hach.

Freitag - Tag 2: Smiri meets romulanisches Ale
Tag zwei war dann Verkleidungstag. Morgens früh raus, zum herrlichen Frühstücksbuffet (frische Ananas! Melonen! Kürbiskerne! Rührei! Marmelade! Toast!), dann weiter auf die Con und erstmal Öhrchen gekauft. Ja richtig: Spitze Spockohren plus Hautkleber.
Mittags ins Hotel, noch ein bißchen gequatscht und gedöst, dann gings ans Schminken: Ohren angebabbt, Augenbrauen gezupft und romulanisch geschminkt, eine Ökoterroristinnen-Uniform improvisiert (Sea Shepherd-TShirt, schwarze Hose, schwarze Stiefel, Jackett, fertig) und wieder ab auf die Con.
Viel gesehen, unter anderem die Dr. Grordbort-Ausstellung (Steampunk! Yay!), viele Kostüme bestaunt, die ich hier gar nicht beschreiben kann, aber ich versuchs trotzdem:
Viele Leute in Star Trek-Uniformen, viele Storm Trooper in voller Montur, viele Klingonen, aber auch Dr. Who-Verkleidungen, Aliens (in selbstgebastelten Alienkostümen, wow!), Battlestar Galactica-Flottenmitglieder, die Tribble Queen, Steampunker, Orioner_innen und Na'vi. Querbeet. Es hat so einen Spaß gemacht, die Leute anzuschauen und zu überlegen, Mensch, aus welchem Film oder welcher Serie war das nochmal?
Diverse Panels, deren Inhalte und zeitliche Abfolge ich leider schon wieder vergessen habe vor lauter Input.
Abends dann die historische Begegnung im Morley's, der Hotelbar: Smiri meets romulanisches Ale (Weizenbier mit Blue Curacao) und ist sofort absolut angetan.
Neben uns an der Bar sitzt Jonathan Frakes mit Erick Avari, ersterer schnorrt sich ständig Zigaretten von Fans, letzterer ist total sympathisch und unterhält sich angeregt mit diversen Leuten.
Uns gegenüber an der Bar sitzt Kai Owen von Torchwood, der auf der Opening Ceremony sein Handy gezückt und alles fotografiert hat, weil er so beeindruckt war. Ich gehe nach zwei Ale zu ihm und sage ihm, wie toll ich das alles finde und Torchwood und überhaupt, er umarmt mich, wir prosten uns zu und dann ging ich wieder, weil ich dachte, nee, das wird sonst peinlich.
Neben mir sitzt ein junger Mann und trinkt Bier - mit seinem Arbeitskollegen und dessen Schwester, die mich auf die Ohren anspricht und direkt ein Foto macht. Mit dem jungen Mann unterhalte ich mich sehr angeregt - nach weiteren Bieren beschließe ich, ihn nach draußen zu entführen und wild zu knutschen. Hach, die zweite.
Er bringt mich ganz ordnungsgemäß noch zum Hoteleingang (M. ist schon vor Stunden ins Bett, zu müde und nach drei Ale auch fertig mit dem Freitag), wir tauschen Telefonnummern aus und verabreden uns für den nächsten Tag. Irgendwann, weil: Ist ja Con, da gibt es Wichtigeres als zu knutschen, da sind Stars und Panels und so weiter einfach relevanter.

Samstag - Tag 3: Ein Mordskater - und William Shatner himself.
Aua. Kopfschmerzen. Sechs (?) romulanische Ale sind einfach zuviel für mich alte Romulanerin. Trotzdem ist mein Con-Wille ungebrochen, M. klemmt sich mich unter den Arm und ist dabei amüsiert-fürsorglich. Heute ist Shatner-Panel, das heißt: Warten, anstehen, noch mehr warten, mit Leuten reden, warm haben, müde sein und warten. Und dann reinkommen und hervorragenderweise großartige Plätze kriegen (hatten wir so ein Glück! Hammer!) und dann anderthalb Stunden totale Ekstase und Glückseligkeit, Captain Kirk himself zu erleben. Der Mann ist 81 und sprüht nur so vor Lebensfreude! Witz, Charme, Esprit und lustige und berührende Geschichten. Das Panel ist ein Genuß und ich bin sehr froh und müde, als ich wieder rauskomme.
Vor lauter SHATNER weiß ich nur noch, daß wir uns später mit den anderen dreien getroffen haben, dann mal wieder im Morley's gelandet sind und dann so RICHTIG getrunken haben. Vor dem Morley's in der Eingangshalle war Disco mit DJ und tanzwütigen Science Fiction-Fans, viele noch in Kostümierung, im Morley's auch die Hölle los, Jonathan Frakes und Kai Owen waren auch wieder da, genauso wie Nicholas Brendon, übrigens, und ich hab mich die ganze Nacht mit Manu (der nette junge Mann von Freitag) unterhalten, dann wieder geknutscht - und mich letzten Endes dazu entschlossen, mit in sein Hotel zu fahren.
Der Mantel des Schweigens (des genüßlichen) deckt sich an dieser Stelle über die Erzählung, liebes Internet.
Nur soviel: War schön.

Sonntag: Letzer ConTag, Abreise der M. und Beginn des Con-Blues
Die M. fuhr morgens weiter nach Berlin, ich fuhr morgens erstmal mit der S-Bahn quer durch Düsseldorf, um wieder in unser Hotel zu kommen. Und ein sehr, sehr opulentes Katerfrühstück zu verzehren, ich hatte vielleicht drei, vier Stunden geschlafen, war vollkommen übermüdet und sowas von überwältigt von allem im Allgemeinen und Besonderen - ich bin aber trotzdem nochmal auf die Con. Manu und seine Truppe sind leider auch schon Sonntag Mittag gefahren, ohne nochmal ins Maritim zu kommen, M. war schon weg, und ich also ganz alleine.
Ich hab mir noch ein halbes zweites Shatner-Panel angesehen, ganz viel Merchandise-Mitbringsel für diverse Leute gekauft, den Leuten beim Abbauen der Stände und Bühnen zugesehen, mich dann nochmal hingelegt, nachmittags die Closing Ceremony mitgenommen und mich nochmal darüber gefreut, wie nett und begeistert alle waren.
Dann noch einmal Morley's und ein letztes Ale auf die Con.
Sehr früh ins Hotel, um auszuschlafen.

Montag - der Tag danach und Heimreise.
Ganz fieser Con-Blues. Meine große Zuneigung für WhatsApp entdeckt und die ganze Fahrt entweder mit M. oder Manu geschrieben. Um fünf schon zuhause gewesen, stupide vor mich hin gesessn und ins Internet geglotzt.
Mann, war das schön. Und Mann, war ich fertig.

Das ist nur ein Bruchteil dessen, was M. und ich erlebt haben in diesen vier Tagen. Das alles aufzuschreiben, ist einfach unmöglich, aber mein Fazit ist sehr kurz: Das war toll. Ich will da wieder hin. Und nächstes Jahr mache ich mir ein richtiges Kostüm.

Freitag, 25. Mai 2012

Oha.

Internet, Dir sag ich das als erstes: Ich bin ein winziges bißchen verschossen in einen netten Mann, den ich auf der FedCon kennengelernt habe.
Man wird sehen.
Leider wohnt der Mann in der Nähe der Stadt, die es nicht gibt, und hat Schichtdienst und das ist alles kompliziert.
Aber so, wie es grad ist, haben wir viel Kontakt und ich mag den.
Und bin vorsichtig.
Hach.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Entwarnung. Für heute.

Uff.
Termin bei Herrn S. war gut, wenn auch sehr merkwürdig - ich habe festgestellt, daß ich EXAKT den gleichen Mist mache wie vor drei Jahren. Es hat sich was verändert und doch ist das Grundproblem immer noch das Gleiche.
In zwei Wochen ist noch ein Termin, danach sehen wir weiter, weil er eigentlich keinen Therapieplatz für mich hat.
Was er mir geraten hat: Eine richtige, große Auszeit, möglichst bald - aber erst soll ich mir darüber klar werden, was ich in dieser Auszeit machen möchte.
Ich denke darüber nach.
Seitdem bin ich zwar immer noch müde, aber etwas weniger verzweifelt.

Dienstag, 22. Mai 2012

Live long and prosper.

Für einen ordentlichen FedCon-Bericht bin ich noch zu müde, daher nur so viel: War. Das. So. Geil.
Un nu?
Nach-Con-Blues (ichwilldawiederhin), ich bin übermüdet und hänge etwas in den Seilen. Außerdem kündigt sich der nächste depressive Schub schon so langsam an (dislike!).
Alles in allem bin ich total froh, daß ich da hingefahren bin, es hat mehr als großen Spaß gemacht, ich habe jemand sehr Nettes dort kennengelernt und jetzt kuck ich, daß ich mich so langsam wieder auf den Alltag konzentriere.
Später mehr, mit Fotos und allem.
Jetzt erstmal: Schlafen.
Sleep long and prosper,
Smiri

Mittwoch, 16. Mai 2012

Reisefieber.

Morgen früh, Internet, fahre ich auf die FedCon.
Ich bin so aufgeregt, das ist mit Worten kaum mehr beschreibbar - deswegen hege ich den irrsinnigen Plan, morgen schon um halb sechs (!!!) mit dem Zug zu fahren, weil ich es in Saarbrücken nimmer aushalte.
Jedenfalls gehe ich jetzt ins Bett und versuche, zu schlafen, damit ich fit bin für fünf Tage voller Nerds, so weit das Auge reicht.
Hurra!

Montag, 14. Mai 2012

Trembling leaf.

Uff.
Heute gehts so gar nicht - ich bin zittrig, unkonzentriert, angespannt, überfordert.
Nee, heute ist nicht so mein Montag.
Was hilft: Ausatmen. Atmen allgemein, tief, langsam, gleichmäßig und vor allem AUS.
Ich habe Angst und weiß nicht wovor (Hallo, Panikattacke), möchte nur noch wegrennen und kalt ist mir auch.
Jep, auch solche Tage gibt es, auch und gerade nach neuneinhalb Wochen in der Psychiatrie.
Aber wie für alle Sachen gilt: Das geht rum, und irgendwann wirds besser.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Sehn. Sucht.

Sehnsucht.
Suche.
Sehnen.
Sucht.
Sinnsuche.
Sucht nach Sehnen.
Sehnen nach der Suche.
Nachsinnen.

Heute ist ein merkwürdiger Tag, mein Herz tut weh und ich fühle mich sehr wacklig und instabil - und eben sehnsüchtig.
Heute vermisse ich den Löwen so furchtbar, daß es weh tut, und er meldet sich seit zehn Tagen nicht mehr.
Übrigens hab ich meine Tage. Paßt auch irgendwie, vor allem hormonell.

Heute habe ich endlich Herrn S. erreicht und einen Termin für ein erneutes Erstgespräch ausgemacht. In zwei Wochen schon (!!!) ist es soweit.
Das macht mich in dem ganzen Wust ein bißchen Stolz: Ich erledige Dinge. TELEFONISCH.

Kann mir mal bitte jemand auf die Schulter klopfen und mich in den Arm nehmen und den Kopf tätscheln?

Seufz.

Nie fragen!

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