Sorry, aber...
...ich bin grad nicht hier.
Schwere Zeiten machen wir durch, mal wieder, der Phoenix und ich.
Luxembourg war hart, das Treffen mit meinem Vater auch. Obwohl beides schön war. Aber es kamen so viele Erinnerungen hoch, daß ich jetzt erstmal einige Wochen mit mir selber beschäftigt bin... und das fordert seinen Tribut. Unzufrieden bin ich mit mir und meinem Körper, zu schwer erscheint mir beides, und ich würde so gerne und kann doch nicht.
Das tut mir leid, besonders für die, die es am meisten angeht. Allen voran der Pferdedieb, dem ich so viel erzählen möchte und doch nur schweigen kann. Oder weinen, immer wieder (was ich derzeit täglich tue. Mehrmals.) und mich winden und wälzen in meinem schwer vermittelbaren Elend.
Smiri ist in Trauer: Um mich, um meine Kindheit, um meine Familie, die keine ist, um meine Eltern, die so gerne welche sein wollten und es doch nie so wirklich waren und es doch sind: meine Eltern, mein und ihr Leben lang. Um mich und meinen Vater: Wir wären so ein gutes Team geworden, wir beide, früher mal. Jetzt bleibt uns nur zu hoffen, daß wir die Zeit, die wir nicht verlieren wollen, die uns noch bleibt (wieviel, mein Gott, wieviel Zeit bleibt uns denn noch???), nutzen, um uns richtig kennenzulernen und ein gutes Team zu werden, nicht angeboren, sondern als Erwachsene.
Ich werde nie wieder Kind sein, das wird mir gerade bewußt. Ich werde das, was mir damals verloren ging oder genommen wurde, nie wieder aufholen, gutmachen, zurückbekommen können.
Es wird nie einen Moment geben, in dem ich mich als kleines Kind an ein Elternteil schmiege in Momenten größter Bedrängnis und weiß: Alles ist gut, die Großen machen die Welt heil.
Es ist nämlich grade gar nichts gut.
Und ich bin so verwirrt und verletzlich und durcheinander und irgendwas ist schief und ich weiß nicht was und wo bin ich und wo der Pferdedieb und wo mein Vater meine Mutter meine Freunde, wo ist denn eigentlich oben?unten?gut?schlecht? meine Kindheit hin??
Während ich das schreibe, weine ich schon wieder. Fast. Weil mir alles weh tut, die Telefonate mit dem Pferdedieb, weil ich das Gefühl habe, wir haben mich zwischen uns stehen oder keinen Draht zueinander, ich kann es nicht benennen, vielleicht auch nur Paranoia oder Übertragung und ich habe ihn doch so lieb und bin so anstrengend und schwierig und brauche so viel und würde doch so gerne einfach nur geben und lieb haben und nicht vorwerfen und klagen und weinen und beleidigt sein, sondern wieder entspannt und cool und lustig. Leid tut mir das und weh, weil ich nicht aus meiner Haut kann, die Klappe nicht halten kann und mir dann doch nichts einfällt, weil in mir so viel schmerzhafte Verschwiegenheit ist: Es tut so weh, daß ich es nicht in Worte fassen kann oder nur schriftlich.
Und Angst habe ich, daß er mich verläßt, weil ich schwierig bin und so viel weine und mir alles so hoffnungslos erscheint, weil ich nicht funktioniere, weil grad so wenig funktioniert und ich mir vorkomme, als wäre ich die oder das letzte und dabei wäre ich doch nichts lieber als ich jetzt hier.
Nur leider bin ich zur Zeit keins davon: Weder ich, noch jetzt, noch hier.
Verzeiht: Ich komme wieder. Versprochen. Aber es dauert: Diesmal länger als sonst, denn so weh hat selten was getan.
Schwere Zeiten machen wir durch, mal wieder, der Phoenix und ich.
Luxembourg war hart, das Treffen mit meinem Vater auch. Obwohl beides schön war. Aber es kamen so viele Erinnerungen hoch, daß ich jetzt erstmal einige Wochen mit mir selber beschäftigt bin... und das fordert seinen Tribut. Unzufrieden bin ich mit mir und meinem Körper, zu schwer erscheint mir beides, und ich würde so gerne und kann doch nicht.
Das tut mir leid, besonders für die, die es am meisten angeht. Allen voran der Pferdedieb, dem ich so viel erzählen möchte und doch nur schweigen kann. Oder weinen, immer wieder (was ich derzeit täglich tue. Mehrmals.) und mich winden und wälzen in meinem schwer vermittelbaren Elend.
Smiri ist in Trauer: Um mich, um meine Kindheit, um meine Familie, die keine ist, um meine Eltern, die so gerne welche sein wollten und es doch nie so wirklich waren und es doch sind: meine Eltern, mein und ihr Leben lang. Um mich und meinen Vater: Wir wären so ein gutes Team geworden, wir beide, früher mal. Jetzt bleibt uns nur zu hoffen, daß wir die Zeit, die wir nicht verlieren wollen, die uns noch bleibt (wieviel, mein Gott, wieviel Zeit bleibt uns denn noch???), nutzen, um uns richtig kennenzulernen und ein gutes Team zu werden, nicht angeboren, sondern als Erwachsene.
Ich werde nie wieder Kind sein, das wird mir gerade bewußt. Ich werde das, was mir damals verloren ging oder genommen wurde, nie wieder aufholen, gutmachen, zurückbekommen können.
Es wird nie einen Moment geben, in dem ich mich als kleines Kind an ein Elternteil schmiege in Momenten größter Bedrängnis und weiß: Alles ist gut, die Großen machen die Welt heil.
Es ist nämlich grade gar nichts gut.
Und ich bin so verwirrt und verletzlich und durcheinander und irgendwas ist schief und ich weiß nicht was und wo bin ich und wo der Pferdedieb und wo mein Vater meine Mutter meine Freunde, wo ist denn eigentlich oben?unten?gut?schlecht? meine Kindheit hin??
Während ich das schreibe, weine ich schon wieder. Fast. Weil mir alles weh tut, die Telefonate mit dem Pferdedieb, weil ich das Gefühl habe, wir haben mich zwischen uns stehen oder keinen Draht zueinander, ich kann es nicht benennen, vielleicht auch nur Paranoia oder Übertragung und ich habe ihn doch so lieb und bin so anstrengend und schwierig und brauche so viel und würde doch so gerne einfach nur geben und lieb haben und nicht vorwerfen und klagen und weinen und beleidigt sein, sondern wieder entspannt und cool und lustig. Leid tut mir das und weh, weil ich nicht aus meiner Haut kann, die Klappe nicht halten kann und mir dann doch nichts einfällt, weil in mir so viel schmerzhafte Verschwiegenheit ist: Es tut so weh, daß ich es nicht in Worte fassen kann oder nur schriftlich.
Und Angst habe ich, daß er mich verläßt, weil ich schwierig bin und so viel weine und mir alles so hoffnungslos erscheint, weil ich nicht funktioniere, weil grad so wenig funktioniert und ich mir vorkomme, als wäre ich die oder das letzte und dabei wäre ich doch nichts lieber als ich jetzt hier.
Nur leider bin ich zur Zeit keins davon: Weder ich, noch jetzt, noch hier.
Verzeiht: Ich komme wieder. Versprochen. Aber es dauert: Diesmal länger als sonst, denn so weh hat selten was getan.
smiri - 13. Sep, 16:58
die unter Tränen lachen
die eigene Sorgen verbergen
die andere glücklich machen
wir haben alle Zeit der Welt