Mittwoch, 15. September 2004

Herbst...

Hm. Das mit dem Sommer war ja wohl eher nix dieses Jahr. Der September gibt sich alle Mühe, sich wie ein anständiger HerbstSeptember zu verhalten: Es wird kälter, nasser und windiger. Man muß jetzt daran denken, seine Winterpullover rauszusuchen (und auch anzuziehen, nicht wie ich, die ich erstmal schnatternd durch die Welt hüpfe), leckeren Tee zu kaufen und die Benutzerkarte der örtlichen Videothek wieder in Gebrauch zu nehmen.

Plus hat schon seit Wochen Lebkuchen, Pfeffernüsse und Zimtsterne, und noch weigere ich mich, sowas zu kaufen. Fragt sich, wie lange noch.

Zumindest mal so lange, wie man meine zarte Sommerbräune noch sieht...
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Vollmond?

Lange nicht mehr so schlecht geschlafen wie heute, kann ich nur sagen. Ich bin immer noch recht ver- und zerstört...

Wann bin ich das letzte Mal aus einem Traum hochgeschreckt, voller Angst vorm WiederEinschlafen?

Lauter Berge von Leichen, Kinder- und Frauenleichen, getürmt, zerfetzt, aufgeschlitzt. Alles im Dunkeln, ich laufe nachts durch eine fremde Stadt, Krieg. Und hinter einer Tür eine dunkle Halle, vielleicht eine Kirche, voll mit Toten. Ich weiß, daß sie da sind, will sie aber nicht sehen, spreche mit zwei, drei Personen vor der Halle über das, was wir als nächstes tun können oder sollen, um zu überleben. Und plötzlich öffnet sich die Tür und ich stehe mittendrin, kein Entkommen, wo ich auch hinsehe, Fleisch, Menschenfleisch, zerfleischte Menschen. Und nur Frauen und Kinder.

Warum träume ich sowas?

Zum Glück kann ich mich jetzt nicht mehr genau an die Bilder erinnern, nur noch sehr verschwommen und vage.

Hoffen wir, daß ich diese Nacht besser schlafe...
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Dienstag, 14. September 2004

Zeitzonen, Parties am Wochenende und UniGalore.

Das letzte Wochenende hatte einen sehr schönen Anfang und ein sehr lustiges Ende, dazwischen...hmmm...

Samstag war fünfjähriges Abinachtreffen! Kaum zu fassen, daß ich schon so alt bin...Ich hatte mit Schrecken und Faszination an dieses Treffen gedacht, weil ich eigentlich erwartet hatte, mich im besten Fall zu langweilen oder mich im schlimmsten Fall furchtbar unwohl zu fühlen (wie in der Schule eben auch). War aber gar nicht so! Stattdessen viel gelästert (über NichtAnwesende), viel gelacht und viel geredet. Sehr angenehme Atmosphäre. Manche haben sich richtig gemausert in den letzten Jahren...vielleicht hat sich aber auch nur meine Einstellung verändert, weiß nicht.

Jedenfalls darf ich meine Klassenlehrerin jetzt duzen, weiß, wie Chili con Carne mit ner ganzen Packung Chilies schmeckt und habe jede Menge neuer Adressen und Telefonnummern.

Es ist erschreckend, wie viele schon verheiratet bzw. Eltern geworden sind. Eine konnte nicht kommen, weil sie eine Woche vorher ihr zweites Kind gekriegt hat...mannmannmann.

Ansonsten alles easy, ich weiß nicht so genau, was ich hier verfassen soll, weil ich rückblickend betrachtet letzte Woche sehr ferngesteuert durch die Welt gefallen bin und jetzt gerne raus möchte, die Woche nachholen. Also heute nicht viel Virtuelles, mag lieber real!

Abschließend sei hier noch festgehalten, daß alle irre sind.

Alle. Irre. Völlig.
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Freitag, 10. September 2004

The triumph of a heart...

Björk hat eine neue Cd rausgebracht: "Medulla":http://www.bjork-online.de/. Spätestens mit dieser Platte bestätigt sich meine These, daß man die Frau aus Island nur lieben oder hassen kann, denn sie ist weder "schön" noch "nett" noch etwas zum NebenbeiLaufenLassen. Mich hat sie beim ersten Hören im heimischen Wohnzimmer kettenrauchend aufs Sofa gezwungen. Sie produziert Gedanken und Bilder und ist richtig anstrengend streckenweise, man wird in die Musik geworfen und **hört zu**. Keine Alternative möglich, nein.

Und: Ich finde sie richtig gut! Sogar für BjörkVerhältnisse sehr mutig.

Des Weiteren habe ich gestern endlich geschafft, meine Wohnung zu putzen und aufzuräumen (wer mich kennt, weiß, daß das bedeutet, daß es mir bald wieder besser gehen wird als die letzten Tage) und heute innen weiterzumachen: Eine für mich recht folgenreiche, sehr kurze mail geschrieben, ewig lange angestarrt und schließlich weggeschickt. Schlußaus, sagt Joker. Ich mag nicht mehr elastisch, flexibel und usable sein.

Jetzt fühle ich mich etwas kurzgeschlossen, aber die Leere wird sich mit Freiheit füllen, bald.
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