Freitag, 25. Juni 2004

Sososo.

...für meine allwöchentliche Verabschiedung ins Wochenende.

Hab heute nicht viel zu erzählen, außer daß ich an meiner Seite am Rumfummeln bin und dringend lernen muß, wie man extern verlinkt (copy und paste sind ja ganz nett, aber...).

Bla...

Jetzt ist also Wochenende und ich hab eigentlich sowas von überhaupt keine Lust, rauszugehen. Bliebe am Liebsten bei mir zuhause (vielleicht mache ich das auch tatsächlich).

Every day is like Sunday...every day is silent and grey...

Harren wir mal der Dinge, die da kommen mögen.

Latentes Vermissen, streßt mich marginal, aber nicht existentiell.

Meine Gedanken sind heute extrem unfokussiert und wenig kohärent, fallen so von diesem zum nächsten. Recht entspannender Zustand, aber fürs bloggen nicht sehr zuträglich. Deshalb gehe ich jetzt auch mal nach Hause, lasse ebay ebay sein (die überbieten mich eh wieder alle, die Nasen) und versuche, Anrufe zu tätigen und aufzuräumen (immer das gleiche Spiel).

Bin ich jetzt ausgeglichen oder einfach nur in Watte gepackt? Wir werden sehen. Jedenfalls hängt der Himmel heute weder hoch noch tief, er hängt eben, wie Himmel das zuweilen tun. Genau wie ich.
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...und dann hörten wir die Smiths...

I am the son

and the heir

of a shyness that is criminally vulgar

I am the son and heir

of nothing in particular




*You shut your mouth*

*how can you say*

*I go about things the wrong way*

*I am human and I need to be loved*

*just like everybody else does*




There's a club if you'd like to go

you could meet somebody who really loves you

so you go, and you stand on your own

and you leave on your own

and you go home, and you cry

and you want to die




When you say it's gonna happen "now"

well, when exactly do you mean?

see I've already waited too long

and all my hope is gone


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Donnerstag, 24. Juni 2004

Hrngh.

Es gibt Tage, an denen sollte man erst gar nicht aufstehen. Heute ist so einer davon. Der Kopf ist matschig und leer, die Seele grau und übergewichtig, Blei im Schädel und im Herzen.

"grey would be the colour if I had a heart"

Und jetzt gleich blödes blödes Seminar, in dem ich letzte Woche für mein Referat komplett auseinandergenomen wurde. Nicht, weil das Referat so schlecht war, nein, man hielt sich so lange an einer saloppen Formulierung meiner Mitreferentin auf, daß wir erstens nicht mal die Hälfte von dem, was eigentlich geplant war, erzählen konnten und zweitens uns sowieso niemand mehr hat reden lassen.

Unsere Literatur geiergleich in Stücke gefetzt, auch von Seiten der Dozentin, die aber erstens wußte, welche Bücher wir benutzen werden (dann kann man auch vorher sagen, daß das Buch nix ist, oder?) und uns zweitens versprochene Literatur einfach nicht mitgebracht hat. Also null Betreuung, und wenn man dann was falsch macht (und wir haben uns meiner Meinung nach verdammt wacker geschlagen), wird man sowas von unsachlich und persönlich fertiggemacht, daß man nur noch vor sich aufs Blatt kucken kann, um nicht zu platzen vor Wut oder einfach rauszugehen.

Und genau deshalb will ich da nicht wieder hin. Ich habe noch eine halbe Stunde, um zu überlegen, was ich tun werde. Aber ich glaube, heute ist eh so ein doofer Tag, daß ich meine Puddingbirne auch ruhig noch damit vollmachen kann. Wenn schon scheiße, dann richtig.

Boah, bin ich schlecht gelaunt. Scheißhormone, in der Tat. Ja, auch Smiri wird Opfer dieses weiblichen Fluchs namens PMS. Mutter Natur hatte schon immer nen seltsamen Sinn für Humor...
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Kann mir bitte jemand den Mund zukleben?

Verdammte Axt!

Ich ärger mich über mich selber. Weil ich Leute zutexte und merke, daß ich texte. Und nichtsdestotrotz einfach weiterrede, anstatt nix mehr zu sagen. Es NERVT!

Ok, heute morgen war ich erstens noch nicht richtig wach und zweitens noch ein bißchen verkatert und jenseits von gestern, aber trotzdem. War einfach zu viel, zu wirr, zu doof. Ich habe genervt, und zwar mich und mein telefonisches Gegenüber. Und das nicht zum ersten Mal.

Das Schlimme an der Sache (und der Grund, weshalb eine an sich belanglose Situation wie ein Telefonat morgens um zehn den Weg in diesen blog findet) ist, daß ich ja merke, wenn ich gegen Wände rede, wenn der andere sich verschließt, weil er/sie/es da keine Lust und keine Nerven übrig hat. Und ein Teil von mir rammt mir den Ellbogen in die mentalen Rippen und versucht, mich zum Schweigen zu bringen. Aber leider, leider labert der andere Teil munter weiter.
Dadurch rede ich oft zuviel und merke auch an mir, daß ich immer mehr dazu neige, Leute zu unterbrechen (was ich persönlich ja sehr verabscheue) oder ihre Sätze zu beenden, weil es mir zu lange dauert.

Komisches Kommunikationsverhalten, was ich da an den Tag lege.

An dieser Stelle entschuldige ich mich dafür. Ich arbeite dran.

Wieder weniger sagen, dafür aber gehaltvolle Dinge. Und vor allem aufhören, wenns genug ist. Planziel der nächsten Zeit. Irgendwelche Tips, wie man das effektiv erreichen kann?
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Mittwoch, 23. Juni 2004

Smiri ist mutig.

Endlich, endlich habe ich mich etwas getraut, was ich schon lange tun wollte:

Ich bin wieder frisch gepierct! Alle, die mich kennen, dürfen jetzt laut aufseufzen und "Nicht schon wieder!" brüllen. Ich find's klasse.

Hiermit präsentiere ich stolz Piercing Nummer vierzehn: Septum aka Nasenscheidewand. Hat gar nicht so schlimm wehgetan wie befürchtet, Kreislauf hat standgehalten, mein Piercer hat mich gelobt, daß ich einiges aushalte. Hach.

Piercings sind für mich mehr als Körperschmuck: Sie sind Mittel der Abgrenzung, Mutsurrogat, Selbstbehauptung, Erinnerung. Jedes Piercing hat für mich eine Bedeutung, hängt mit biographischen Details zusammen, steht am Ende oder Anfang eines Prozesses, den ich durchlaufe.

Ich liebe jedes Einzelne dieser Metalldinge in meinem Gesicht (ja, ich bin nur und tatsächlich ausschließlich im Gesicht gepierct) und möchte keines davon missen. Auch wenn ich aussehe wie ein Freak, so what? Für mich sind die meisten Menschen da draußen die Freaks, die Angepaßten, die NichtDenker und NichtFühler.

Und, um ganz ehrlich zu sein, liebe ich auch den Schmerz. Ist genau wie beim Tätowieren: Es tut weh und macht süchtig.

I adore this...

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