Freitag, 28. Mai 2004

Dinge und Sachen und Zeug.

"Das hier":http://k1.homeip.net kann ich einfach niemandem vorenthalten. Besonders die Wackelbilder sind ganz ganz toll.

Außerdem gibt es noch zu vermelden, daß sich mein Befinden verbessert hat - das liegt bestimmt am dräuenden Wochenende.

Jedenfalls lasse ich mich jetzt nicht mehr so arg stressen, sondern werde gleich die Arbeeit Arbeit sein lassen und mich in meinem FreiluftWohnzimmer (auch bekannt als "die Terrasse"...nicht meine, sondern die von meiner Stammkneipe) breit machen und die Leute beoachten, wie sie das Wochenende beginnen.

Noch eine email schreiben, und dann bin ich weg.

Obwohl...scheiß auf die email.

Ich bin weg.

Mittwoch, 26. Mai 2004

Harte Zeiten.

Man erinnere sich bitte an meinen blogEintrag vom "17. Mai":http://www.niefragen.de/blog/67 .

Darin schrub ich, daß man mich endlich mal gelassen hat und ich gezeigt habe, was ich kann.

Tja.

Ich bin zu gut, sagt man mir.

Zu universell einsetzbar.

Denk an das Wohl der Gruppe, sagt man mir.

The Good of the many outweighs the Good of the individual.

Joker, ich.

Mal wieder.

Das muß ich jetzt erstmal verdauen...
Und die Begründung, daß mit anderer Besetzung andere Leute wahrscheinlich gar keinen Bock mehr hätten und gehen würden, finde ich insofern nicht stichhaltig, als daß ich mich dann frage: "Und ich? Ich soll also bleiben, von vorneherein? Kann es nicht vielleicht sein, daß ich dann auch keinen Bock mehr habe? Hm?"

Im Prinzip Kinderkacke, im Prinzip ist es nur ein Stück. Aber es ist ein gutes Stück. Und ich will spielen. Und ich weiß, ich kann das. Und die anderen auch. Und deswegen soll ich in ner Nebenrolle, die tatsächlich völlig belanglos ist und keinen auch nur ansatzweisen Moment der Größe hat, versauern. Keinen Bock drauf, echt nicht.

Gestern viel geflennt und heute beim Schreiben merke ich, daß ich das immer noch nicht verknusen kann, die Tränen wieder im Anschlag.

Ich hab keine Lust mehr auf "Was machen wir mit Dir? Wo stecken wir Dich hin?". Ist doch immer das Gleiche mit den Jokern.

Ich bin zu gut.

Aha.

Zu gut fürs Theater, zu deprimiert für Blumenkinder, zu fröhlich für Gruft, zu gepierct für die Unikarriere, zu fett für diesen Sommer, zu zu zu!

Ich bin aber immer noch ich. Und ich wäre gerne auch weiter ich, und zwar im Sinne von "Ich bin gut, weil". Ich spiele Theater, weil es mir Spaß macht und ich es kann. Ich singe, weil es mir Spaß macht und ich es kann. Ich habe Piercings, weil ich sie schön finde. Ich trage schwarz, weil ich es schön finde und mich drin wohlfühle.

Und immer wieder auf mein Gewicht und mein sonstiges Aussehen reduziert zu werden, ist doch der letzte Dreck!

Ich bin so. Ich. bin. so.

Und ich bin desweiteren vielleicht auch noch intelligent, empathisch, charming, verwirrt, chaotisch, verträumt, traurig, fröhlich, kreativ und ein menschliches Wesen.

Kotzt mich an, das.

Fühle mich unverstanden und scheiße fehl am Platz.

Könnte grad schon wieder heulen, einfach so, weil JokerTag ist. Mein ganz persönlicher JokerTag.

Schlußaus, sagt Joker.
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Dienstag, 25. Mai 2004

Hach.

Heute komme ich endlich mal wieder zum bloggen, angespornt davon, daß es doch noch Leute gibt, die das Ding hier auch lesen!

Tja, die letzte Woche hatte es eindeutig in sich.

Mannmannmann. Lange nicht mehr so viel und so existentiell gefeiert, gesoffen, geraucht, gelumpt.

Und natürlich wieder einiges verpeilt, weshalb ich mich mit einem schlechten Gewissen über den Campus schleppe.

Aber andererseits hält sich alles noch in so engen Grenzen, daß der Spaß vertretbar war. Ich hab das einfach mal ganz ganz dringend gebraucht.

Es ist schön, sich wieder Gedanken machen zu dürfen, nicht mehr in der besinnungslosen Alltäglichkeit zu dümpeln und sich endlich wieder auf Dinge und Sachen und Zeug zu freuen.

Aber es ist auch anstrengend. Ich muß plötzlich wieder über mich selber nachdenken, was ich will, was das alles soll und wie ich es am Geschicktesten ausnahmsweise mal NICHT vermasseln kann.

Tja. Tatsache. Smiri geht es gut.

Mir geht es sogar richtig gut, wenn ich mal kurz in mich gehe.

Nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil ich mich in mir mit mir in meiner Umwelt gut fühle.

Es braucht keine Perfektion zum Glück, sondern lediglich ein großes Maß an Entspannung und genug Abweichung vom Alltag, Besonderheit, welche sich auch in ganz kleinen Kleinigkeiten manifestieren kann. Farben statt grau, und wenns nur hellgrau ist, das kann schon reichen. Steingrau, Mausgrau, Aschgrau, Zementgrau...

Und obwohl ich absolut keine Ahnung habe, was hier noch in den nächsten Tagen stehen wird, bin ich sehr optimistisch. Oder sagen wir einigermaßen entspannt. Und gleichzeitig natürlich gespannt und nervös wie die Hölle...


Brzn.

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