Diagnose: Thrombose.
Nur kurz, Internet, der Fuchs kommt gleich auf ein Feierabendbier einen Krankenbesuch vorbei: Smiri hat tatsächlich eine Thrombose im rechten Bein.
Sechs Wochen Stützstrümpfe, sechs Wochen zweimal am Tag Bauchspritzen (das sind 84 Spritzen, und mein Bauch sieht nach drei Stück schon aus wie ein invertierter Fliegenpilz), sechs Wochen Tabletten.
Die Alternative: mit angeblicher Zerrung und der Aufforderung, das Bein ja ruhig zu halten, heimgeschickt werden, zehn Tage später mit Lungenembolie wieder im Krankenhaus landen.
Und wäre der Arzt heute nicht so geduldig und ausdauernd mit dem Ultraschall gewesen und hätte mir vor allem nicht geglaubt, daß ich mir nichts gezerrt habe und es wirklich schweineweh tut, das Bein, dann wäre genau das passiert. Ein anderer Arzt, der beim Ultraschall mit im Zimmer war, meinte nur, Sie hatten Glück, so ein kleines Gerinnsel in einer Muskelvene in der Wade findet vielleicht einer von zehn Ärzten. Also wirklich von Herzen Danke, lieber unbekannter Arzt, der so geduldig mit mir war und nett und nicht arrogant, sondern einfach zugehört und auf sich und mich vertraut hat.
Und an die nette andere Ärztin, die mir gesagt hat, Sie dürfen die nächsten sechs Wochen nicht schwanger werden, und der es wirklich leid tat, als ich sagte, das ist unwahrscheinlich, mein Freund hat sich gestern von mir getrennt.
Fazit also: Bein im Eimer, Stützstrümpfe im Sommer und blauer Bauch, Mann weg, und doch: Ich hab Glück gehabt.
Und dafür sage ich doch mal einfach von Herzen DANKE.
Und ein kleiner Applaus geht auch an mich selbst: Ich war so tapfer die letzten Tage, ich hab nicht geweint, obwohl ich wirklich gewollt hätte (Streß, Angst, Krankenhaus plus Trennung), da darf ich jetzt ein Bier trinken und dazu rauchen.
Und für morgen habe ich mir Himbeertorte vorgenommen, woher auch immer, ich habe da unheimliche Lust drauf. Am liebsten mit Baiser.
Sechs Wochen Stützstrümpfe, sechs Wochen zweimal am Tag Bauchspritzen (das sind 84 Spritzen, und mein Bauch sieht nach drei Stück schon aus wie ein invertierter Fliegenpilz), sechs Wochen Tabletten.
Die Alternative: mit angeblicher Zerrung und der Aufforderung, das Bein ja ruhig zu halten, heimgeschickt werden, zehn Tage später mit Lungenembolie wieder im Krankenhaus landen.
Und wäre der Arzt heute nicht so geduldig und ausdauernd mit dem Ultraschall gewesen und hätte mir vor allem nicht geglaubt, daß ich mir nichts gezerrt habe und es wirklich schweineweh tut, das Bein, dann wäre genau das passiert. Ein anderer Arzt, der beim Ultraschall mit im Zimmer war, meinte nur, Sie hatten Glück, so ein kleines Gerinnsel in einer Muskelvene in der Wade findet vielleicht einer von zehn Ärzten. Also wirklich von Herzen Danke, lieber unbekannter Arzt, der so geduldig mit mir war und nett und nicht arrogant, sondern einfach zugehört und auf sich und mich vertraut hat.
Und an die nette andere Ärztin, die mir gesagt hat, Sie dürfen die nächsten sechs Wochen nicht schwanger werden, und der es wirklich leid tat, als ich sagte, das ist unwahrscheinlich, mein Freund hat sich gestern von mir getrennt.
Fazit also: Bein im Eimer, Stützstrümpfe im Sommer und blauer Bauch, Mann weg, und doch: Ich hab Glück gehabt.
Und dafür sage ich doch mal einfach von Herzen DANKE.
Und ein kleiner Applaus geht auch an mich selbst: Ich war so tapfer die letzten Tage, ich hab nicht geweint, obwohl ich wirklich gewollt hätte (Streß, Angst, Krankenhaus plus Trennung), da darf ich jetzt ein Bier trinken und dazu rauchen.
Und für morgen habe ich mir Himbeertorte vorgenommen, woher auch immer, ich habe da unheimliche Lust drauf. Am liebsten mit Baiser.
smiri - 6. Jun, 19:03