Fundsachen

Mittwoch, 11. Juli 2007

Zahnärzte, Bestatter und Doppelnamen.

Himmel.

Großes Tennis mit dem Pferdedieb: er liest mir am Telefon Namen vor, während ich so lachen muß, daß ich nur noch atonal und in ungeahnten Höhen quietschen kann ("Sachmal, kannst Du überhaupt noch ATMEN??!!").

Wer das zuhause gerne nachmachen möchte, dem sei namentlich empfohlen. Wir hatten gestern die Bestatter, die Doppelnamen, die Psychologen und die Zahnärzte.

Bei Paul Brüll (Zahnarzt) bin ich fast gestorben vor Lachen. Hätte mich in diesem Fall dann gerne bei den Schade-Bestattungen beerdigen lassen wollen. Oder fachkundige Beratung gesucht, beispielsweise bei Helmut Tröster, Gundela Regenbogen oder Christina Sorgenfrei. Eher weniger gut aufgehoben hätte ich mich gefühlt bei Herrn Helmut Laber (Familienberater) oder bei Dr. Wahnschaffe (Psychotherapeut). In dringenden Fällen wendet man sich auch gerne mal an internationale Spezialisten: Wie wäre es mit David Schnarch, seines Zeichens amerikanischer Sexualtherapeut? Eher nicht? Schade (wo wir wieder bei den Bestattungen wären).

Schalala, schön war das. Ich hab mich noch nie so viel und so ausgiebig bepißt vor Lachen wie mit meinem Pferdedieb. Das will doch was heißen. Und zum Glück heißen wir nicht Dröge-Modelmog oder Ekel-Stroh oder Grosse-Beilage oder Frisch-Fetzer mit Nachnamen...

Samstag, 17. März 2007

Für manchen Blödsinn liebe ich mich einfach.

Zum Beispiel für meine Versprecher. Noch mehr jedoch dafür, wenn ich diese aufschreibe und zufällig wiederfinde, so wie heute.
Es ging um Schweinefleisch. Smiri (ihres Zeichens Meisterköchin from Hell *hust*) ließ der [m1] folgenden Rat angedeihen:

Nee, das kannste ganz kurz braten, das sind ja Schweinecocktails.

Alles klar, keine weiteren Fragen, Euer Ehren. Herrlich.

Schön auch, daß man sich nicht nur virtuell was Gutes tun kann, sondern sich auch virtuell hauen, wenn Bedarf besteht. Feine Sache, das. Ich freu mich übrigens über beides, wenn es nur nett gemeint ist, hihi.

Schalala, mehr bleibt mir nicht zu wünschen.

Donnerstag, 1. März 2007

For sale: baby shoes, never worn.

Die Geschichte in der Titelzeile ist von Ernest Hemingway, mehr dieser SechsWortGeschichten gibt es hier. Anke Gröner hat da vor Ewigkeiten mal was zu gepostet, ich greife es hier Ewigkeiten später noch mal auf, weil es so wunderbar ist, und weil die [m1] ein drabble geschrieben hat.

Dienstag, 5. Dezember 2006

Hage?

Ihr Lieben: Dieses Kleinod, an mich herangetragen vom hiermit hochgeachteten Matse, kann, will und darf ich Euch nicht vorenthalten.

Smiri proudly presents: Rapante Rapante.


Enjoy.

Mittwoch, 15. November 2006

Get Sloganized!

Also, wer ihn noch nicht kannte, muß ihn kennenlernen: den Sloganizer!

Meine Favoriten:
"Don't play with fire, play with Smiri."
"Lässt den Worten Smiri folgen."
"Smiri - mehr Geschmack als Geld."
"Immer höher, immer schneller, immer Smiri."

Könnt ich mich wegwerfen! Herrlich...

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Fundstücke, die man ernst nehmen sollte.

Ach menno. Ich bin glaub ich ein wenig sozial depriviert zur Zeit, zumindest was Körperkontakt angeht...

Jedenfalls trieb mir das hier fast schon Pipi in die Augen. Seufz. Aber ist doch ne schöne Aktion, oder? Jemanden einfach mal so umarmen. Weil eigentlich jeder immer irgendwie eine Umarmung nötig hat. Und ich zur Zeit ganz besonders *schnirpf*.

Die Musik ist auch sehr fein (obwohl ich ja normalerweise nicht so der Emo bin), "All the Same" von den Sick Puppies.

Hachja. Ich geh jetzt mal nach Hause und hoffe, daß da jemand ist, der mir mal nen Free Hug verpaßt.

Doppelschnirpf.

Montag, 11. September 2006

Müdigkeit! Erleichterung! Tucholsky!

...und Preßlufthämmer, liebe Leser, ein ganzes Bataillon. Mal wieder vor meinem geschätzten Bürofenster, was dank heruntergebrochener Deckenplatte nicht mehr vollständig zu schließen geht. Es fällt mir schwer, mich auf irgendwas zu konzentrieren, weil es die ganze Zeit tacktacktacktacktacktacktacktacktacktackt, so laut, daß ich nicht mal Musik hören kann...

Das Wochenende war jedenfalls sehr anstrengend und arbeitsintensiv, allerdings habe ich es erfolgreich hinter mich gebracht und zwischendrin bzw. am Ende auch sehr interessante Gespräche geführt.
Eines dieser Gespräche ist auch der Grund für meine Müdigkeit (warum sagen die Zombies nicht einfach "not enough sleep"?), was mir aber erstens durchaus lohnenswert erschien und mir zweitens meine Tucholskylektüre, ausgelöst durch die Magisterprüfungen von Frau S., in Erinnerung gerufen hat: "Schloß Gripsholm" und "Rheinsberg". Beides ganz großartige Bücher mit gar vortefflichen Formulierungen, wie sie eigentlich nur Tucholsky hinbekommt.

Hier meine Lieblingszitate aus "Schloß Gripsholm":

[...]"Oben standen wir dann am Schiffsgeländer, atmeten die reine Luft und blickten auf die beiden Küsten -- die dänische, die zurückblieb, und die schwedische, der wir uns näherten. Ich sah die Prinzessin von der Seite an. Manchmal war sie wie eine fremde Frau, und in diese fremde Frau verliebte ich mich immer aufs neue und mußte sie immer aufs neue erobern. Wie weit ist es von einem Mann zu einer Frau! Aber das ist schön, in eine Frau wie in ein Meer zu tauchen. Nicht denken... Viele von ihnen haben Brillen auf, sie haben es im eigentlichen Sinne des Wortes verlernt, Frau zu sein -- und haben nur noch den dünnen Charme. Hol ihn der Teufel. Ja, wir wollen wohl ein bißchen viel: kluge Gespräche und Logik und gutes Aussehen und ein bißchen Treue und dann dieser nie zu unterdrückende Wunsch, von der Frau wie ein Beefsteak gefressen zu werden, daß die Kinnbacken krachen... »Hast du schwedischen Geldes?« fragte die Prinzessin träumerisch. Sie führte gern einen gebildeten Genitiv spazieren und war demzufolge sehr stolz darauf, immer »Rats« zu wissen. »Ja, ich habe schwedische Kronen«, sagte ich. »Das ist ein hübsches Geld -- und deshalb werden wir es auch nur vorsichtig ausgeben.« -- »Geizvettel«, sagte die Prinzessin. Wir besaßen eine gemeinsame Reisekasse, an der hatten wir sechs Monate herumgerechnet. Und nun waren wir in Schweden."[...]

[...]"In diesem Augenblick war jeder ganz allein, sie saß auf ihrem Frauenstern, und ich auf einem Männerplaneten. Nicht feindselig... aber weit, weit voneinander fort.

Mir stiegen aus dem braunen Whisky drei, vier rote Gedanken durchs Blut... unanständige, rohe, gemeine. Das kam, huschte vorbei, dann war es wieder fort. Mit dem Verstand zeichnete ich nach, was das Gefühl vorgemalt hatte. Du altes Schwein, sagte ich zu mir. Da hast du nun diese wundervolle Frau... du bist ein altes Schwein. Kein Haus ohne Keller, sagte das Schwein. Mach dir doch nichts vor! Du sollst das nicht, sagte ich zu dem Schwein. Du hast mir schon so viel Kummer und Elend gemacht, so viel böse Stunden... von der Angst, daß ich mir etwas geholt hätte, ganz zu schweigen. Laß doch diese unterirdischen Abenteuer! So schön ist das gar nicht -- das bildest du dir nur ein! Höhö, grunzte das Schwein, das ist also nicht schön. Stell dir mal vor... Still! sagte ich, still! Ich will nicht. Oui, oui, sagte das Schwein und wühlte schadenfroh; stell dir vor, du hättest jetzt... Ich schlug es tot. Für dieses Mal schlug ich es tot -- sagen wir: ich schloß den Koben ab. Ich hörte es noch zornig rummeln... dann sangen wieder die Gläser, ganz, ganz leise, wie wenn eine Mücke summte. »Daddy«, sagte die Prinzessin, »kann man hier eigentlich das blaue Kostüm tragen, das ich mitgenommen habe?«

Ich war wieder bei ihr; wir saßen wieder auf demselben Trabanten und rollten gemeinsam durch das Weltall. »Ja...«, sagte ich. »Das kannst du.« - »Paßt es?« - »Natürlich. Es ist doch diskret und leise in der Farbe, das paßt schön.« -- »Du sollst nicht soviel rauchen«, sagte ihre tiefe Stimme; »dann wird dir wieder übel, und wer hat's nachher? Ich. Tu mal die Pfeife weg.«

Ich, Sohn, tat die Pfeife weg, weil die Mutter es so wollte.

Leise legte ich meine Hand auf die ihre."[...]

Und bevor ich hier ganz Schloß Gripsholm zusammenzitiere: Selber lesen!
Ein bißchen was von Tucholsky gibt es online bei Projekt Gutenberg. Also: Viel Spaß damit!

Donnerstag, 22. Juni 2006

Bruhaha...

Das hier fand ich so hübsch, daß ich es niemandem vorenthalten wollte. Sowieso: Frau Gröner ist immer mal einen Blick wert.

Freitag, 28. April 2006

kleiner Link am Rande...

...thanks to Anna Zwo, der holden, großartigen!

Und zwar Comics im Netz. Hier meine bisherigen Lieblinge: Count your Sheep und Striptease.

Donnerstag, 23. Februar 2006

Fundstück des Tages

Danke hier an Missy K., die gerade auf den sonnigen Kanaren weilt, für folgenden Tip: Soma FM. Großartiges Internetradio, was nicht abstürzt und extrem funkige Musik spielt. Ihr Tip: Secret Agent. Meiner: Indie Pop rocks!

Reinhören und *fluff*...

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