Bleibt mir wohl noch, zu gehn.
Ach Internet.
Warum sind die richtigen Entscheidungen gerne mal die, die am meisten wehtun?
Der Mann ist sich nicht mehr sicher, ob er eine Beziehung stemmen kann, sagt er.
Er kennt die Zweifel nicht oder wenn, dann nur als immer größer werdenden und triftigen Trennungsgrund.
Er weiß nicht, wie das ist, eine einmal getroffene Entscheidung anzuzweifeln und den Zweifel erstmal auszuhalten.
Für mich ist das normal, Internet, das weißt Du, schließlich besteht Smiris Welt aus Gedanken und Gefühlen, zu denen der Zweifel nun mal dazugehört.
Nachdem wir gestern geredet und beide geweint haben, habe ich in des Mannes Wohnung genächtigt, alleine weitergeweint und lange nicht geschlafen.
Heute morgen bin ich dann gegangen, ich habe ihm gesagt, er soll sich in Ruhe Gedanken machen, rausfinden, was er will.
Weil ich nicht möchte, daß ich wochenlang in einem unsicheren Nähe-Distanz-Eiertanz gefangen bin. Das tut mir nicht gut, das kann ich nicht und will ich auch nicht: Stimmungsbarometer sein und eigene Bedürfnisse nicht mehr hören, aus Angst, alleine zu sein, verlassen zu werden, etwas falsch zu machen.
Mein erster Gedanke heute morgen nach dem Aufwachen und mein letzter gestern vorm Einschlafen war "Ich will nach Hause." Gefolgt von "Ich muß gehen".
Ich habe auf mich gehört und bin gegangen, denn: Was soll ich denn sonst auch tun?
ich möchte gewollt werden, richtig gewollt und begehrt und gut gefunden, und so gerne ich den Mann auch habe (und Internet, glaub mir, ich habe den Mann schrecklich gerne, sonst würde ich nicht so viel weinen müssen und mein Herz täte weniger weh und auch das Vermissen wäre weniger schlimm), so gerne ich den Mann jedenfalls auch habe: Ich habe mich auch verdammt gern. Und so sehr ich ihn auch verstehe, das tue ich tatsächlich und kann es nachvollziehen, daß es nicht einfach ist, wenn die ganze Zukunft aus rohen Eiern besteht und man siebzehn davon gleichzeitig jonglieren muß, ich kann da nicht bleiben, wo ich nicht gewollt werde und mich nicht wohl fühle, weil ich nicht weiß, geht das jetzt, das mit der Nähe, oder lieber Distanz oder wie oder was.
Ich will jemanden, der mich will. Das ist meine Basis.
Bleibt mir wohl noch, zu gehn.
Warum sind die richtigen Entscheidungen gerne mal die, die am meisten wehtun?
Der Mann ist sich nicht mehr sicher, ob er eine Beziehung stemmen kann, sagt er.
Er kennt die Zweifel nicht oder wenn, dann nur als immer größer werdenden und triftigen Trennungsgrund.
Er weiß nicht, wie das ist, eine einmal getroffene Entscheidung anzuzweifeln und den Zweifel erstmal auszuhalten.
Für mich ist das normal, Internet, das weißt Du, schließlich besteht Smiris Welt aus Gedanken und Gefühlen, zu denen der Zweifel nun mal dazugehört.
Nachdem wir gestern geredet und beide geweint haben, habe ich in des Mannes Wohnung genächtigt, alleine weitergeweint und lange nicht geschlafen.
Heute morgen bin ich dann gegangen, ich habe ihm gesagt, er soll sich in Ruhe Gedanken machen, rausfinden, was er will.
Weil ich nicht möchte, daß ich wochenlang in einem unsicheren Nähe-Distanz-Eiertanz gefangen bin. Das tut mir nicht gut, das kann ich nicht und will ich auch nicht: Stimmungsbarometer sein und eigene Bedürfnisse nicht mehr hören, aus Angst, alleine zu sein, verlassen zu werden, etwas falsch zu machen.
Mein erster Gedanke heute morgen nach dem Aufwachen und mein letzter gestern vorm Einschlafen war "Ich will nach Hause." Gefolgt von "Ich muß gehen".
Ich habe auf mich gehört und bin gegangen, denn: Was soll ich denn sonst auch tun?
ich möchte gewollt werden, richtig gewollt und begehrt und gut gefunden, und so gerne ich den Mann auch habe (und Internet, glaub mir, ich habe den Mann schrecklich gerne, sonst würde ich nicht so viel weinen müssen und mein Herz täte weniger weh und auch das Vermissen wäre weniger schlimm), so gerne ich den Mann jedenfalls auch habe: Ich habe mich auch verdammt gern. Und so sehr ich ihn auch verstehe, das tue ich tatsächlich und kann es nachvollziehen, daß es nicht einfach ist, wenn die ganze Zukunft aus rohen Eiern besteht und man siebzehn davon gleichzeitig jonglieren muß, ich kann da nicht bleiben, wo ich nicht gewollt werde und mich nicht wohl fühle, weil ich nicht weiß, geht das jetzt, das mit der Nähe, oder lieber Distanz oder wie oder was.
Ich will jemanden, der mich will. Das ist meine Basis.
Bleibt mir wohl noch, zu gehn.
smiri - 23. Mai, 08:27