Donnerstag, 7. Oktober 2004

Auweia!

Nächste Woche (in genau einer Woche) habe ich termingemäß Zwischenprüfung in der Komparatistik. Wie bereits berichtet, war der eine Ordner weg. Tja, und er blieb es! Mein Dozent ist noch in Urlaub, ich hab drei Viertel der Unterlagen noch nicht, das Viertel, was ich habe, liegt noch unangetastet auf meinem Schreibtisch und ich kotz grad son bißchen, weil noch eine Woche und HILFEEEEE!

Also eigentlich alles wie immer, haha. Der übliche MiriamVerdödeltTermineStreß...

Aber ich bin ja auch stark ablenkbar zur Zeit, kerlbedingt. Letzterer hat es geschafft, sich vorgestern drei Brustwirbel auszurenken - der Orthopäde hat ihm ungefähr dreihundertachtzig Spritzen ins Kreuz gejagt und will ihn morgen einrenken. Jetzt waren wir also auch schon zum ersten Mal zusammen beim Arzt. Wie romantisch...

Vor lauter Mitleiden hab ich auch Rückenschmerzen bekommen und trage mich mit dem Gedanken, eventuell auch mal zum Arzt zu gehen, bevor ich in ein paar Jahren die gleichen Probleme (Bandscheibenvorfälle und Ähnliches) mein eigen nennen muß. Hm.

Ich finde es übrigens überaus angenehm und erstaunlich, wie wenig man sich nach zweieinhalb Wochen Dauersehen und Dinge tun und Reden auf die Nerven geht. Das ist eine überaus feine Sache, jawohl! Sowieso ist das alles sehr fein.

In der Tat ist das alles so wunderbar, daß es mir stellenweise ein bißchen Angst macht. Ich bin es anscheinend derart gewohnt, daß alles schief geht, was sich gut anließ, daß ich das Gute, Schöne, Wunderbare erst mal verknusen muß. Aber ich arbeite dran! Und ich bin stellenweise sprachlos, wenn ich mir Mihà anschaue...ich denke mir dann: "Was will der nur von mir? Warum will der mich?" Das Schöne ist: Ihm geht's genauso.

Hach.

Und alle Zwischenprüfungen sind vergessen...

Dienstag, 28. September 2004

...

Am Wochenende den "Anker":http://www.circuitry.de wiedergesehen, war richtig gut. Ja, ich komme Dich bald mal besuchen und dann rocken wir das Haus!

Es ist schön, zu erfahren, wie sehr sich meine Leute für mich freuen, daß ich glücklich bin, und wie sehr sie sich trotz allem Sorgen um mich machen, weil sie wissen, wie alles gelaufen ist die letzten Monate und Jahre. Daher sei an dieser Stelle vermerkt:

Danke fürs Dasein.

Und Danke fürs Sorgenmachen.

Und drittens: Macht Euch keine Sorgen, das hier ist echt und tut gut.

Kleine Schritte, gehalten werden, die eigenen Ängste verbalisieren können. Es gibt keine Garantie, aber es gibt den Willen, es gut zu machen, egal was man tut. Und egal, was passiert.

Ja, ich bin verliebt. Ganz offiziell und richtig verliebt, bis über sämtliche Ohren! Warmes Gefühl im Bauch, im Kopf und im Herzen. Klar habe ich Angst, daß es schiefgehen könnte, daß ich mir selber im Weg rumstehe mit meinen Ängsten, Zweifeln und Neurosen. Aber ich bin überaus gewillt, mich darauf einzulassen.

Es ist so unbeschreiblich gut, neben jemandem einzuschlafen. Und morgens aufzuwachen und sich übers Dasein zu freuen. Die ganzen Kleinigkeiten auf einmal zu zweit zu tun. Und morgens im Bett liegen und hören, wie er in der Küche rumwuselt und Kaffee kocht. Das gibt mir das Gefühl von zuhausesein.

Ich will jeden dieser Momente festhalten und genießen und mich über sie und auf sie freuen.

Die Freude ist mal so laut, daß ich platzen könnte, und mal ganz ganz leise und still, so wie jetzt.

Shhhhh...

Donnerstag, 23. September 2004

Ja.

Das ist es. Most definitely.

Und das Warten hat sich doch gelohnt und es wird doch alles gut.

Der Herbst hat heute mal wieder richtig begonnen (Regen, Regen, Regen), aber das macht nix, wenn doch eigentlich Sommer ist.

Und Zittern und Herzklopfen sind eins (nein, zwei) der schönsten Dinge, wo gibt.

Tja, und um all sie Dinge zu schreiben, die ich eigentlich müßte, da ist mir mein blog zum ersten Mal doch zu intim zu. Außerdem kann man das nicht wirklich beschreiben, weil man Smiris innerstes Inneres nur sehen kann. Deshalb: Mal unauffällig kucken, wenn ich da bin...Ich leuchte nämlich, jawohl.

Ich könnt schreien, so froh bin ich. Ich freue mich auf das jetzt und gleich und morgen. Und auf den Menschen, den ich jetzt schon nicht mehr missen möchte.

Offene Türen mit voller Wucht eingerannt, weil wir beide unbewußt aufgemacht haben.

Drei. Und noch viel mehr.

Ja, ich bin heute kryptisch, denn ich will und muß zensieren. Der, den ich meine, weiß, was ich meine.
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