Melodien für Melonen.
Unfaßbar. Wirklich und ernsthaft bemerkenswert.
Internet: Ich esse freiwillig Obst und Gemüse. Heute Mittag habe ich einen Salat (!) gegessen, weil ich da Lust zu hatte.
Ich ernähre mich zur Zeit von Melonen (Wasser-, Honig-, Galia-) und Beeren (Him-, Erd-, Brom-, Heidel-). Und Käsebroten.
Schokolade esse ich auch, aber nach ein, zwei, drei Stückchen habe ich keine Lust mehr drauf, zu süß, zuviel Chemie, lieber noch ein Stück Melone oder eine Himbeere.
Mir gehts nicht darum, abzunehmen, liebes Internet. Ich habe mich damit abgefunden, daß ich in diesem Leben weder a) klein noch b) zierlich sein werde, genausowenig wie ich jemals c) Schuhgröße 38 haben oder d) Hugh Jackman heiraten werde. Stattdessen fange ich lieber an, das zu mögen, was ich habe: Meinen Körper mit allen Dellen und Beulen und Falten und Haaren und Runzeln und der wunderbar weichen Haut, dem Prachthintern, den wilden Haaren, den großen Kullerkatzenaugen, den schönen Füßen und den großen Händen. Zudem sind solch überragende Features eingebaut wie Atmen! Laufen! Sehen! Hören! Sprechen! Denken! Fühlen! Genießen! Mein Körper rockt also total, und es wird Zeit, daß ich das endlich mal in vollem Umfang anerkenne: Smirikörper, DU ROCKST!!! Danke dafür.
Ich zwinge mich nicht mehr, "gute" Dinge zu essen und "schlechte" Dinge zu vermeiden: Essen ist nicht moralisch. Essen ist Essen und Essen ist lecker oder schmeckt mir nicht, auf Essen habe ich Lust und Appetit oder eben nicht. Wenn ich Hunger habe, esse ich und wenn ich satt bin, höre ich auf. Das ist der Teil, mit dem es bei mir noch hapert, satt und hungrig erkennt mein Körper nicht immer und muß das erstmal wieder lernen.
Ich darf alles essen, wann und was und soviel ich will: Deswegen esse ich jetzt Obst UND Schokolade UND Salat UND Nudeln UND Selbstgekochtes UND Junk Food. Und es zeigt sich: Selbstgekochtes mit frischen Zutaten, das rockt total, Internet. Zuviel Kaffee und Zigaretten und nix essen, das rockt überhaupt nicht. Stattdessen Tee und Obst und weniger Zigaretten, das macht Spaß. Und ab und zu Kette rauchen und Schokolade essen, das macht auch Spaß. Und hat keine Selbstkasteiung zur Folge, weil ich plötzlich auf der moralischen Stufe einer Brudermörderin oder im-Kino-Dazwischenquatscherin gelandet bin und das nur durch moralisch einwandfreien und karmisch gefestigten grünen Salat wieder hinbiegen kann.
Und noch eine ganz wichtige Erkenntnis: Nicht jeder Mensch, der_die mich ansieht, wenn ich über die Straße laufe, denkt, was ich doch für eine fette/häßliche/arrogante/unfähige/doof angezogene/und wie die schon läuft!!! KUH bin. Sondern die kucken einfach nur in meine Richtung oder finden mich gut oder egal, meistens sogar egal, denn Menschen sind im Allgemeinen so absorbiert von ihren eigenen Gedanken, daß sie gar keine Zeit und Muße haben, nach rechts und links zu sehen und irgendwas zu irgendwem zu meinen.
Und wenn doch: Egal! Ich mache nicht mehr den Fehler und versuche, mich besser zu fühlen, indem ich schnell mich oder andere runtermache, damit es bei mir nicht mehr so weh tut. Im Gegenteil: Ich versuche, an jedem Menschen etwas Positives zu sehen, etwas schön und gut zu finden. Erstaunlicherweise funktioniert das gut, ich bin viel besser gelaunt und habe weniger Angst, daß alle kucken und lästern, weil ich ja auch nicht kucke und lästere (okay, ich kucke, aber wohlwollend bis egal). Macht Eure Augen auf und Euren Blick weit, Internet, die Welt und die Menschen in ihr sind schön, auch mit einem BMI von ca. 33 (mein BMI, der mir bescheinigt, daß ich adipös bin und sofort einen Arzt aufsuchen sollte, jawohl) oder mehr oder nur einem Arm oder im Rollstuhl oder in dunkelbraun oder mit Kopftuch oder mit viel Schminke oder in ganz alt. Alles schöne Menschen, man muß nur hinsehen.
Wen diese Thematik interessiert:
Zwei kurze Überblicke auf Wikipedia
Ich esse in der Zwischenzeit weiter Himbeeren und Wassermelonen.
Internet: Ich esse freiwillig Obst und Gemüse. Heute Mittag habe ich einen Salat (!) gegessen, weil ich da Lust zu hatte.
Ich ernähre mich zur Zeit von Melonen (Wasser-, Honig-, Galia-) und Beeren (Him-, Erd-, Brom-, Heidel-). Und Käsebroten.
Schokolade esse ich auch, aber nach ein, zwei, drei Stückchen habe ich keine Lust mehr drauf, zu süß, zuviel Chemie, lieber noch ein Stück Melone oder eine Himbeere.
Mir gehts nicht darum, abzunehmen, liebes Internet. Ich habe mich damit abgefunden, daß ich in diesem Leben weder a) klein noch b) zierlich sein werde, genausowenig wie ich jemals c) Schuhgröße 38 haben oder d) Hugh Jackman heiraten werde. Stattdessen fange ich lieber an, das zu mögen, was ich habe: Meinen Körper mit allen Dellen und Beulen und Falten und Haaren und Runzeln und der wunderbar weichen Haut, dem Prachthintern, den wilden Haaren, den großen Kullerkatzenaugen, den schönen Füßen und den großen Händen. Zudem sind solch überragende Features eingebaut wie Atmen! Laufen! Sehen! Hören! Sprechen! Denken! Fühlen! Genießen! Mein Körper rockt also total, und es wird Zeit, daß ich das endlich mal in vollem Umfang anerkenne: Smirikörper, DU ROCKST!!! Danke dafür.
Ich zwinge mich nicht mehr, "gute" Dinge zu essen und "schlechte" Dinge zu vermeiden: Essen ist nicht moralisch. Essen ist Essen und Essen ist lecker oder schmeckt mir nicht, auf Essen habe ich Lust und Appetit oder eben nicht. Wenn ich Hunger habe, esse ich und wenn ich satt bin, höre ich auf. Das ist der Teil, mit dem es bei mir noch hapert, satt und hungrig erkennt mein Körper nicht immer und muß das erstmal wieder lernen.
Ich darf alles essen, wann und was und soviel ich will: Deswegen esse ich jetzt Obst UND Schokolade UND Salat UND Nudeln UND Selbstgekochtes UND Junk Food. Und es zeigt sich: Selbstgekochtes mit frischen Zutaten, das rockt total, Internet. Zuviel Kaffee und Zigaretten und nix essen, das rockt überhaupt nicht. Stattdessen Tee und Obst und weniger Zigaretten, das macht Spaß. Und ab und zu Kette rauchen und Schokolade essen, das macht auch Spaß. Und hat keine Selbstkasteiung zur Folge, weil ich plötzlich auf der moralischen Stufe einer Brudermörderin oder im-Kino-Dazwischenquatscherin gelandet bin und das nur durch moralisch einwandfreien und karmisch gefestigten grünen Salat wieder hinbiegen kann.
Und noch eine ganz wichtige Erkenntnis: Nicht jeder Mensch, der_die mich ansieht, wenn ich über die Straße laufe, denkt, was ich doch für eine fette/häßliche/arrogante/unfähige/doof angezogene/und wie die schon läuft!!! KUH bin. Sondern die kucken einfach nur in meine Richtung oder finden mich gut oder egal, meistens sogar egal, denn Menschen sind im Allgemeinen so absorbiert von ihren eigenen Gedanken, daß sie gar keine Zeit und Muße haben, nach rechts und links zu sehen und irgendwas zu irgendwem zu meinen.
Und wenn doch: Egal! Ich mache nicht mehr den Fehler und versuche, mich besser zu fühlen, indem ich schnell mich oder andere runtermache, damit es bei mir nicht mehr so weh tut. Im Gegenteil: Ich versuche, an jedem Menschen etwas Positives zu sehen, etwas schön und gut zu finden. Erstaunlicherweise funktioniert das gut, ich bin viel besser gelaunt und habe weniger Angst, daß alle kucken und lästern, weil ich ja auch nicht kucke und lästere (okay, ich kucke, aber wohlwollend bis egal). Macht Eure Augen auf und Euren Blick weit, Internet, die Welt und die Menschen in ihr sind schön, auch mit einem BMI von ca. 33 (mein BMI, der mir bescheinigt, daß ich adipös bin und sofort einen Arzt aufsuchen sollte, jawohl) oder mehr oder nur einem Arm oder im Rollstuhl oder in dunkelbraun oder mit Kopftuch oder mit viel Schminke oder in ganz alt. Alles schöne Menschen, man muß nur hinsehen.
Wen diese Thematik interessiert:
Zwei kurze Überblicke auf Wikipedia
- Health at Every Size
- Fat Acceptance (Achtung, der ist ein bißchen "Aber Dicksein macht doch unweigerlich ungesund und tot"-gebiased gegen Ende, was ich schade finde)
Ich esse in der Zwischenzeit weiter Himbeeren und Wassermelonen.
smiri - 30. Mai, 13:58