Auf nach Niedersachsen!
Morgen, liebes Internet, begebe ich mich mal wieder in alte Gefilde: Nach Göttingen zur Frau Welsin (die eigentlich seit Jahren ein anderes Pseudonym bräuchte, aber der Einfachheit halber bleiben wir mal dabei).
Ich freu mich und ich werde mich auch mit dem Pferdedieb treffen. Davor habe ich ein bißchen Angst, tatsächlich und obwohl das letzte Treffen sehr friedlich war. Ich weiß nicht, ob es die Hormone sind oder der Frühling, aber ich hatte gestern einen akuten Anfall von Vermissen: Ich habe die schöne Zeit mit dem Pferdedieb vermißt, besonders das Gefühl von Zugehörigkeit.
Mister B., Zeuge meines Weltschmerzes, meinte: "Na, da hättest Du aber doch einiges aufgegeben, wenn Du mit ihm zusammengeblieben wärest...und wärest sein Anhängsel geworden. Hätte Dich doch auf Dauer auch nicht glücklich gemacht."
Recht hat er ja schon, der Mister B., weiß ich doch auch. Aber darum ging es eigentlich gar nicht. Sondern um das Gefühl, Anhängsel hin oder her, wohin zu gehören. Zu jemandem zu gehören. Nicht immer alleine mit meinem Kopf und meinem Körper zu sein. Das Gefühl beschleicht mich immer wieder, seit ich ganz klein bin, daß ich das Alleinsein mit mir und meinem Kopf nicht aushalte, daß es weh tut und ich mich so seltsam heimatlos und verloren in einem Riesenuniversum fühle.
Wenn ich jemanden liebe und von jemandem geliebt werde, fühlt sich das manchmal, ganz selten und in großartigen Moment anders an. Das kann auch in Freundschaften sein, aber ganz ehrlich: Meistens sind es schläfrige Zweisamkeitsmomente, wenn man halb verpennt neben jemandem liegt, denjenigen anfaßt und weiß: Gut hier, hier will ich sein, hier gehöre ich hin, hier passiert mir nichts.
Hafen, Trutzburg, Zuhause.
Kann ich mir auch alles selber sein, sind mir meine Herzmenschen oft genug, aber manchmal, ganz manchmal reicht das nicht, so wie gestern.
Und dann muß ich einen Abend lang vermissen und traurige Musik hören und ein bißchen weinen, weil es in meinem Kopf so große Hallen voller Echos gibt, in die mich niemand begleitet.
Es fühlt sich weniger selbstmitleidig an, als es vielleicht hier klingen mag, es ist eher so ein Fact of Life, der mir manchmal schmerzlich bewußt wird.
Ich freu mich trotzdem, sowohl auf das Wegfahren als auch aufs Wiederkommen.
Ich freu mich und ich werde mich auch mit dem Pferdedieb treffen. Davor habe ich ein bißchen Angst, tatsächlich und obwohl das letzte Treffen sehr friedlich war. Ich weiß nicht, ob es die Hormone sind oder der Frühling, aber ich hatte gestern einen akuten Anfall von Vermissen: Ich habe die schöne Zeit mit dem Pferdedieb vermißt, besonders das Gefühl von Zugehörigkeit.
Mister B., Zeuge meines Weltschmerzes, meinte: "Na, da hättest Du aber doch einiges aufgegeben, wenn Du mit ihm zusammengeblieben wärest...und wärest sein Anhängsel geworden. Hätte Dich doch auf Dauer auch nicht glücklich gemacht."
Recht hat er ja schon, der Mister B., weiß ich doch auch. Aber darum ging es eigentlich gar nicht. Sondern um das Gefühl, Anhängsel hin oder her, wohin zu gehören. Zu jemandem zu gehören. Nicht immer alleine mit meinem Kopf und meinem Körper zu sein. Das Gefühl beschleicht mich immer wieder, seit ich ganz klein bin, daß ich das Alleinsein mit mir und meinem Kopf nicht aushalte, daß es weh tut und ich mich so seltsam heimatlos und verloren in einem Riesenuniversum fühle.
Wenn ich jemanden liebe und von jemandem geliebt werde, fühlt sich das manchmal, ganz selten und in großartigen Moment anders an. Das kann auch in Freundschaften sein, aber ganz ehrlich: Meistens sind es schläfrige Zweisamkeitsmomente, wenn man halb verpennt neben jemandem liegt, denjenigen anfaßt und weiß: Gut hier, hier will ich sein, hier gehöre ich hin, hier passiert mir nichts.
Hafen, Trutzburg, Zuhause.
Kann ich mir auch alles selber sein, sind mir meine Herzmenschen oft genug, aber manchmal, ganz manchmal reicht das nicht, so wie gestern.
Und dann muß ich einen Abend lang vermissen und traurige Musik hören und ein bißchen weinen, weil es in meinem Kopf so große Hallen voller Echos gibt, in die mich niemand begleitet.
Es fühlt sich weniger selbstmitleidig an, als es vielleicht hier klingen mag, es ist eher so ein Fact of Life, der mir manchmal schmerzlich bewußt wird.
Ich freu mich trotzdem, sowohl auf das Wegfahren als auch aufs Wiederkommen.
smiri - 24. Mär, 21:33