Selbsterfahrung, Tage zwei und drei.
Wow, ist das anstrengend.
Und: Wow, ist das gut.
Das ist die Kurzfassung der letzten beiden Tage. Was mir am meisten auffällt, ist die Tatsache, daß ich meine mir selbst gesetzten Wochenziele erreiche, ohne es zu merken. Soll heißen: Ich höre zu und gehe auf andere ein und denke noch, ach Mensch, sei doch mal ein bißchen kontaktfreudiger und einfühlsamer, und bekomme just da die Rückmeldung, daß ich das bin. Das ist schön.
Die innere Leere, die große, füllt sich so langsam wieder, und so anstrengend das auch alles ist, ist es auch unheimlich entspannend. Ich merke, wie sich meine Akkus wieder füllen, aus denen in den letzten Jahren so viel Energie gerieselt ist. "Ein Loch ist im Eimer, liebe Liesel, liebe Liesel..."
Um mal zu veranschaulichen, was für mich bisher am anstrengendsten war, stellt Euch folgende Situation vor:
16 Personen und zwei Leiter sitzen im Kreis. Jede der 16 Personen formuliert ihre Lernziele für die Woche. Jede der 16 Personen sucht sich, nachdem sie ihr Lernziel erklärt hat, zwei Personen aus, die das Lernziel in eigenen Worten wiedergeben sollen, so, wie es bei ihnen angekommen ist. Dann nochmal im Plenum: Was ist bei den anderen angekommen?
Das Ganze hat über eine Stunde gedauert, über eine Stunde intensivstes Zuhören, umformulieren, abstrahieren, konkretisieren, zusammenfassen. Ich weiß wirklich nicht, wann ich das letzte Mal so aufmerksam zugehört habe. Das war richtig gut, auch wenn ich mich alle paar Minuten zusammenreißen mußte, nicht abzuschweifen, keine Sätze zu vervollständigen, nicht vorschnell zu urteilen, nicht alles als begriffen abzuhaken.
Ich lerne gerade, Leute um mich herum sein zu lassen, ihnen Raum zu geben und einfach mal zuzuhören.
Klingt einfach, ist aber richtig kompliziert. Und macht Spaß.
Alles in allem das Richtige zum richtigen Zeitpunkt.
Und morgen ist ein Taizé-Gottesdienst, da gehe ich hin.
Und Poispielen lerne ich auch.
Und: Wow, ist das gut.
Das ist die Kurzfassung der letzten beiden Tage. Was mir am meisten auffällt, ist die Tatsache, daß ich meine mir selbst gesetzten Wochenziele erreiche, ohne es zu merken. Soll heißen: Ich höre zu und gehe auf andere ein und denke noch, ach Mensch, sei doch mal ein bißchen kontaktfreudiger und einfühlsamer, und bekomme just da die Rückmeldung, daß ich das bin. Das ist schön.
Die innere Leere, die große, füllt sich so langsam wieder, und so anstrengend das auch alles ist, ist es auch unheimlich entspannend. Ich merke, wie sich meine Akkus wieder füllen, aus denen in den letzten Jahren so viel Energie gerieselt ist. "Ein Loch ist im Eimer, liebe Liesel, liebe Liesel..."
Um mal zu veranschaulichen, was für mich bisher am anstrengendsten war, stellt Euch folgende Situation vor:
16 Personen und zwei Leiter sitzen im Kreis. Jede der 16 Personen formuliert ihre Lernziele für die Woche. Jede der 16 Personen sucht sich, nachdem sie ihr Lernziel erklärt hat, zwei Personen aus, die das Lernziel in eigenen Worten wiedergeben sollen, so, wie es bei ihnen angekommen ist. Dann nochmal im Plenum: Was ist bei den anderen angekommen?
Das Ganze hat über eine Stunde gedauert, über eine Stunde intensivstes Zuhören, umformulieren, abstrahieren, konkretisieren, zusammenfassen. Ich weiß wirklich nicht, wann ich das letzte Mal so aufmerksam zugehört habe. Das war richtig gut, auch wenn ich mich alle paar Minuten zusammenreißen mußte, nicht abzuschweifen, keine Sätze zu vervollständigen, nicht vorschnell zu urteilen, nicht alles als begriffen abzuhaken.
Ich lerne gerade, Leute um mich herum sein zu lassen, ihnen Raum zu geben und einfach mal zuzuhören.
Klingt einfach, ist aber richtig kompliziert. Und macht Spaß.
Alles in allem das Richtige zum richtigen Zeitpunkt.
Und morgen ist ein Taizé-Gottesdienst, da gehe ich hin.
Und Poispielen lerne ich auch.
smiri - 11. Mär, 21:34