Selbsterfahrung, Tag eins.
Heute erster Tag der TZI-Fortbildung. Anstrengend, das alles, aber auch sehr erfüllend.
Oder sagen wir: Es macht mir meine innere Leere in vollem Umfang bewußt. Ich suche nicht. Nicht, weil ich etwas gefunden hätte, sondern weil ich einfach nicht mehr suchen mag...
Wahrscheinlich schaue ich auch deswegen so viel auf die Vergangenheit, weil mich im Moment so wenig in die Zukunft zieht.
Nein, das ist kein selbstverliebtes Selbstmitleid, sondern einfach meine Situation. Die Verbindung zwischen Herz und Kopf ist zur Zeit gekappt, ich war noch nie so viel Kopfmensch wie im Moment. Im Herzen ist kein Platz, weil da grad alles leer ist. Hört sich dramatisch an, kann man aber gut mit leben, solange man sich möglichst wenig Gedanken drum macht.
Sehnsucht...davon habe ich ganz viel, immer. Aber wonach, das sei mal dahingestellt.
Vielleicht danach, mich wieder richtig zu sehnen. Oder viel einfacher: Mich richtig zu freuen oder richtig zu weinen.
Mir fehlen meine Extreme von früher, denn wenn das auch unendlich anstrengend war, so wußte ich doch mit jeder Faser meines Lebens, daß ich lebe und atme und existiere. Jetzt bin ich seltsam körperlos, und wenn ich so darüber nachdenke, hatte ich dieses Gefühl schon mal. Schutz vor der totalen Depression, nur zum Glück weniger kraß. Aber so ähnlich.
Kontrolle behalten und immer im eigenen Kopf eingesperrt sein, sich nicht fallen lassen können, weil man sich nicht fallen lassen will - aus Angst, nicht aufgefangen zu werden. Sondern einfach nur zu fallen.
Das wurde mir alles heute in neun Stunden klar. Und irgendwo tut es sogar weh, nur wo ist mir unklar. Wie schlammverkrustet: Der ganze Grind der letzten Zeit ist in Ruhe getrocknet und macht mich unbeweglich und eingesperrt. Da brauchts schon einen emotionalen Vorschlaghammer, um das einzureißen.
Ich will wieder nach Taizé.
Oder sagen wir: Es macht mir meine innere Leere in vollem Umfang bewußt. Ich suche nicht. Nicht, weil ich etwas gefunden hätte, sondern weil ich einfach nicht mehr suchen mag...
Wahrscheinlich schaue ich auch deswegen so viel auf die Vergangenheit, weil mich im Moment so wenig in die Zukunft zieht.
Nein, das ist kein selbstverliebtes Selbstmitleid, sondern einfach meine Situation. Die Verbindung zwischen Herz und Kopf ist zur Zeit gekappt, ich war noch nie so viel Kopfmensch wie im Moment. Im Herzen ist kein Platz, weil da grad alles leer ist. Hört sich dramatisch an, kann man aber gut mit leben, solange man sich möglichst wenig Gedanken drum macht.
Sehnsucht...davon habe ich ganz viel, immer. Aber wonach, das sei mal dahingestellt.
Vielleicht danach, mich wieder richtig zu sehnen. Oder viel einfacher: Mich richtig zu freuen oder richtig zu weinen.
Mir fehlen meine Extreme von früher, denn wenn das auch unendlich anstrengend war, so wußte ich doch mit jeder Faser meines Lebens, daß ich lebe und atme und existiere. Jetzt bin ich seltsam körperlos, und wenn ich so darüber nachdenke, hatte ich dieses Gefühl schon mal. Schutz vor der totalen Depression, nur zum Glück weniger kraß. Aber so ähnlich.
Kontrolle behalten und immer im eigenen Kopf eingesperrt sein, sich nicht fallen lassen können, weil man sich nicht fallen lassen will - aus Angst, nicht aufgefangen zu werden. Sondern einfach nur zu fallen.
Das wurde mir alles heute in neun Stunden klar. Und irgendwo tut es sogar weh, nur wo ist mir unklar. Wie schlammverkrustet: Der ganze Grind der letzten Zeit ist in Ruhe getrocknet und macht mich unbeweglich und eingesperrt. Da brauchts schon einen emotionalen Vorschlaghammer, um das einzureißen.
Ich will wieder nach Taizé.
smiri - 9. Mär, 20:39