Erkenntnisse des Tages.
Das Smirische Handtelefon, das ehemals ersäufte, weilt nun wieder in meinem Besitz, vollständig repariert. Und mit Headset. Damit telefonieren macht unheimlichen Spaß, weil ich derweil nicht einhändig gefährliche Manöver aller Art vollführe (meine besten ungesehenen Stunts passieren am Telefon), sondern sinnvolle Dinge tun kann, wie dumm glotzend durch die Wohnung rennen Wäsche aufhängen, Zigaretten drehen, Kaffee kochen, überhaupt kochen, aufräumen etc.
Fühlt sich gut an, sowas: Nach ner Dreiviertelstunde telefonieren in einer aufgeräumten Küche zu sich kommen.
Desweiteren bin ich angefressen oder sauer oder was auch immer ob der Fähigkeit mancher Leute außer mir selber, sich ganz galant in den Füßen rumzustehen, mentalerweise. Keine Ahnung, wieso mich das konkret so streßt. Ich nehme das ernst, klar. Und setze mich damit auseinander. Aber plötzlich kommt Wut auf, und ich wüßte gerne mal, warum mich da was wie verletzt, denn es verletzt mich. Auf was für ein Puzzleteil treffen da gegenübersche Aussagen?
Hat es was mit Einschränkung, Beschränkung, Ausgrenzung, Eingrenzung, Ausschluß zu tun? Oder wie?
Darob ratlos, hätte ich das gerne mal geklärt. Ist allerdings nicht so einfach, wenn sich der Gegenstand des Geklärtwerdenwollens einfach so dem kognitiven Zugriff entzieht.
Wir bleiben dran.
Jedenfalls macht das alles komisch und mich seltsam, das entelt.
Und es beraubt mich des Träumendürfens, des Wünschenwollens und des Dranglaubens, stellenweise. Die Dinge sind nur noch Dinge und keine Zeichen mehr, Worte sind nur noch Worte und Taten müssen erst noch folgen. Geneigter Leser, an dieser Stelle sei gesagt: Auch ich verstehe mich zuweilen nicht, also keine Sorge.
Allerdings: Ich sorge mich, um das, was kommt oder ist oder ob der Relativierung dessen, was war und meine Paranoia räkelt sich im Schlaf und murmelt. Hoffentlich wird sie nicht wach, sonst haben wir ein Problem. Obwohl: Ich glaube, sehr tief schläft sie nicht mehr.
Hmhm.
Heute abend erstmal wieder arbeiten gehen und den Alltag im Gedränge vergessen, die Sorgen zwischen Bieren, Gästen und Wochenende zwischenlagern, Geld verdienen und an der Oberfläche schwimmen, ein bißchen mit dem Strom, ein bißchen gegen ihn, nur nicht zu sehr anstrengen. Das paßt. Und ich freu mich drauf, denn da weiß ich, was zu tun ist, das kann ich, darin bin ich gut und über Zweifel erhaben.
Fühlt sich gut an, sowas: Nach ner Dreiviertelstunde telefonieren in einer aufgeräumten Küche zu sich kommen.
Desweiteren bin ich angefressen oder sauer oder was auch immer ob der Fähigkeit mancher Leute außer mir selber, sich ganz galant in den Füßen rumzustehen, mentalerweise. Keine Ahnung, wieso mich das konkret so streßt. Ich nehme das ernst, klar. Und setze mich damit auseinander. Aber plötzlich kommt Wut auf, und ich wüßte gerne mal, warum mich da was wie verletzt, denn es verletzt mich. Auf was für ein Puzzleteil treffen da gegenübersche Aussagen?
Hat es was mit Einschränkung, Beschränkung, Ausgrenzung, Eingrenzung, Ausschluß zu tun? Oder wie?
Darob ratlos, hätte ich das gerne mal geklärt. Ist allerdings nicht so einfach, wenn sich der Gegenstand des Geklärtwerdenwollens einfach so dem kognitiven Zugriff entzieht.
Wir bleiben dran.
Jedenfalls macht das alles komisch und mich seltsam, das entelt.
Und es beraubt mich des Träumendürfens, des Wünschenwollens und des Dranglaubens, stellenweise. Die Dinge sind nur noch Dinge und keine Zeichen mehr, Worte sind nur noch Worte und Taten müssen erst noch folgen. Geneigter Leser, an dieser Stelle sei gesagt: Auch ich verstehe mich zuweilen nicht, also keine Sorge.
Allerdings: Ich sorge mich, um das, was kommt oder ist oder ob der Relativierung dessen, was war und meine Paranoia räkelt sich im Schlaf und murmelt. Hoffentlich wird sie nicht wach, sonst haben wir ein Problem. Obwohl: Ich glaube, sehr tief schläft sie nicht mehr.
Hmhm.
Heute abend erstmal wieder arbeiten gehen und den Alltag im Gedränge vergessen, die Sorgen zwischen Bieren, Gästen und Wochenende zwischenlagern, Geld verdienen und an der Oberfläche schwimmen, ein bißchen mit dem Strom, ein bißchen gegen ihn, nur nicht zu sehr anstrengen. Das paßt. Und ich freu mich drauf, denn da weiß ich, was zu tun ist, das kann ich, darin bin ich gut und über Zweifel erhaben.
smiri - 12. Mai, 18:36