Das ist der Knoten, der gordische.
Ich bin mir heute mal wieder selbst zu schwer und schäme mich für meine Depressionen. Könnte doch alles so einfach sein, in wenigen Wochen wäre ich frei und alles schön und Sommer. Und ich könnte den Schlamm und Morast aus Trash Town endlich abschütteln, mein Gefieder für den weiten Flug nach Hause strählen und pflegen und endlich, endlich fliegen und ankommen, nicht irgendwo, sondern sehr konkret.
Ich bin mir selbst zu schwer, mein Leben ist zu groß für mich oder ich zu klein für mein Leben. Und ich weiß doch, daß das nicht ich bin, die da leidet und sich windet, hab mich nur selbst begraben, die Monster haben mich zu Grabe getragen für ein paar Tage, mich geknebelt und still gemacht und gefesselt, auf daß ich nicht erstarke, sondern klein bleibe und traurig, kleines Mädchen mit großen, traurigen Kulleraugen, verwirrt, verworren und verloren, weil die Welt so groß und gefährlich und beseelt und unverständlich ist und sie so klein.
Das Glück ist verdammt noch mal DA, ich kann es riechen und schmecken und sogar sehen, aber fühlen geht grad nicht, ich habe in den letzten zwei Tagen irgendwoher einen solchen Schrecken gekriegt, daß ich mich in mir selber vergraben habe. Und das hier ist kein Selbstmitleid, sondern Zustandsbeschreibung. Ich will doch raus, nichts lieber will ich, aber wie soll man sich aus sich selbst befreien, wenn man in sich gefangen liegt und nicht mal schreien kann, sondern nur leise flüstern?
Und ich würd da so gerne mal raus, wie soll ich das verständlich machen? Ich mag anderen nicht auf der Seele liegen mit meinem ewigen Kummer, ich mag auch mir selber nicht mehr auf der Seele liegen. Ich bin ganz dicht dran, das weiß ich, dichter als jemals zuvor, aber die letzten Schritte sind die schwersten, weil sie so deutlich und allumfassend sind und ich von so vielem Abschied nehmen muß, was jetzt nicht mehr gilt.
Und ich wäre gerne stark und schön wie der Phoenix, der neben mir sitzt und der ich bin und doch nicht, der ich ist, aber nur zum Teil.
Ich will da raus, ich will, daß das aufhört, daß ich mir selber nicht mehr so fremd bin.
Kurz davor...aber noch nicht da.
Aushalten, ausatmen, weitermachen.
Und irgendwann werd ich endlich die sein, die ich bin, und der Phoenix und ich, wir werden nicht mehr auseinanderdividierbar sein, nicht mehr knebelbar, nicht mehr erschreckbar.
Ich muß mir nur immer wieder sagen, daß das hier ein Prozeß ist, der nicht abgeschlossen ist, der noch Zeit braucht.
Manchmal habe ich fürchterliche Angst, alles an und in diesem Prozeß zu verlieren, den Prozeß zu verlieren, beim inneren Jüngsten Gericht nicht für gut befunden zu werden. Ich bin dabei, mir zum ersten Mal alles aufzubauen, mich aufzubauen, und ich will nicht verlieren, weder mich darin noch alles dadurch.
Die erwachsene Frau sitzt in einem Haus aus Glas, was für ein Kind gedacht war, welches sich nicht anders zu helfen wußte, und hat Angst, das Glashaus endlich kaputtzumachen, weil ihr dann vielleicht nichts anderes mehr bleibt? Wer weiß?
Wir sind so dicht dran, der Phoenix und ich, so verdammt noch mal dicht dran...
Ich bin mir selbst zu schwer, mein Leben ist zu groß für mich oder ich zu klein für mein Leben. Und ich weiß doch, daß das nicht ich bin, die da leidet und sich windet, hab mich nur selbst begraben, die Monster haben mich zu Grabe getragen für ein paar Tage, mich geknebelt und still gemacht und gefesselt, auf daß ich nicht erstarke, sondern klein bleibe und traurig, kleines Mädchen mit großen, traurigen Kulleraugen, verwirrt, verworren und verloren, weil die Welt so groß und gefährlich und beseelt und unverständlich ist und sie so klein.
Das Glück ist verdammt noch mal DA, ich kann es riechen und schmecken und sogar sehen, aber fühlen geht grad nicht, ich habe in den letzten zwei Tagen irgendwoher einen solchen Schrecken gekriegt, daß ich mich in mir selber vergraben habe. Und das hier ist kein Selbstmitleid, sondern Zustandsbeschreibung. Ich will doch raus, nichts lieber will ich, aber wie soll man sich aus sich selbst befreien, wenn man in sich gefangen liegt und nicht mal schreien kann, sondern nur leise flüstern?
Und ich würd da so gerne mal raus, wie soll ich das verständlich machen? Ich mag anderen nicht auf der Seele liegen mit meinem ewigen Kummer, ich mag auch mir selber nicht mehr auf der Seele liegen. Ich bin ganz dicht dran, das weiß ich, dichter als jemals zuvor, aber die letzten Schritte sind die schwersten, weil sie so deutlich und allumfassend sind und ich von so vielem Abschied nehmen muß, was jetzt nicht mehr gilt.
Und ich wäre gerne stark und schön wie der Phoenix, der neben mir sitzt und der ich bin und doch nicht, der ich ist, aber nur zum Teil.
Ich will da raus, ich will, daß das aufhört, daß ich mir selber nicht mehr so fremd bin.
Kurz davor...aber noch nicht da.
Aushalten, ausatmen, weitermachen.
Und irgendwann werd ich endlich die sein, die ich bin, und der Phoenix und ich, wir werden nicht mehr auseinanderdividierbar sein, nicht mehr knebelbar, nicht mehr erschreckbar.
Ich muß mir nur immer wieder sagen, daß das hier ein Prozeß ist, der nicht abgeschlossen ist, der noch Zeit braucht.
Manchmal habe ich fürchterliche Angst, alles an und in diesem Prozeß zu verlieren, den Prozeß zu verlieren, beim inneren Jüngsten Gericht nicht für gut befunden zu werden. Ich bin dabei, mir zum ersten Mal alles aufzubauen, mich aufzubauen, und ich will nicht verlieren, weder mich darin noch alles dadurch.
Die erwachsene Frau sitzt in einem Haus aus Glas, was für ein Kind gedacht war, welches sich nicht anders zu helfen wußte, und hat Angst, das Glashaus endlich kaputtzumachen, weil ihr dann vielleicht nichts anderes mehr bleibt? Wer weiß?
Wir sind so dicht dran, der Phoenix und ich, so verdammt noch mal dicht dran...
smiri - 10. Apr, 22:07