If you make your bed in Hell, I will be there.
Heute ist kein so guter Tag hier, eher ein Tag on the outskirts of Trash Town. Das Neue Jahr ist kaum zwei Tage alt, und ich habe Angst.
Ich weiß viel zu genau, wovor ich Angst habe: Meine alten Monster drängen sich an die Oberfläche und wollen alles versauen, was noch gar nicht begonnen hat, meine Irrationaliät holt mich ein und ich weiß gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Ich denke so viel über mich nach und mein altes Ich und mein PhoenixIch und weiß nicht, was von dem wohin gehört.
Brainfuck par excellence, war aber auch zu erwarten: Wenn sich etwas gut anläßt wie zur Zeit, wird mir der Hals eng und die Luft knapp, denn erstens ließ sich schon öfter etwas gut an, um sich als Desaster zu entpuppen und zweitens ist alles Zwischenmenschliche mit meinen alten Monstern besetzt, sie zeigen sich nirgendwo sonst von ihrer besonders häßlichen, kleinen Seite. Und nirgendwo sonst wie in der Nähe zu einer anderen MenschenWelt werde ich auf die Probe gestellt: Wie stark ist der Phoenix, wie groß das Smiriherz?
Die Hölle sind in diesem speziellen Fall nicht die anderen: Einzig und allein in mir lauert sie, meine ganz persönliche Hölle. Und ich fürchte mich vor ihr, fürchte mich vor allem, was passiert, fürchte mich nachträglich davor, wie schön und gut und richtig es sich angefühlt hat.
Ich muß mich da rausschreiben und es gleichzeitig zulassen, was mir hier passiert. Ich will so nicht sein, ich bin aber so: Meine Vergangenheit ist ein Teil von mir, und ich habe Angst, alles falsch zu machen. Tief in meinem Innern weiß ich auch, daß ich nicht alles falsch machen werde, wenn ich nur alles so mache, wie ich es für richtig halte, aber trotzdem: So viel Input, so viel Neues und Altbekanntes, ich will mich nicht klein machen und gehe doch Gefahr, es wieder zu tun.
Kann mir mal jemand sagen, daß ich kein völliger Idiot bin?
Die Angst verselbständigt sich und ich kann mir beim Kleinerwerden zusehen, merke, wie die Luft hier unten in Trash Town knapp wird, und ein seltsamer Navigator behält die Kontrolle, nickt wissend und sagt: "Laß es raus. Das muß so sein, auch das gehört zu Dir. Natürlich hast Du Angst, aber die Angst ist gut, denn Du weißt, wovor Du Angst hast." Es bleibt mir nichts übrig, als sich meinem Navigator anzuvertrauen und zu hoffen, daß dieser Zustand vorbeigeht. Daß die Rastlosigkeit vorbeigeht, daß die Befürchtungen und die Furcht vorbeigehen, daß mich die Monster in Ruhe lassen.
Daß es sich wieder gut und richtig und vorbehaltlos anfühlt, daß ich mich wieder richtig fühle und bei mir und nicht so wie jetzt.
Ich weiß viel zu genau, wovor ich Angst habe: Meine alten Monster drängen sich an die Oberfläche und wollen alles versauen, was noch gar nicht begonnen hat, meine Irrationaliät holt mich ein und ich weiß gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Ich denke so viel über mich nach und mein altes Ich und mein PhoenixIch und weiß nicht, was von dem wohin gehört.
Brainfuck par excellence, war aber auch zu erwarten: Wenn sich etwas gut anläßt wie zur Zeit, wird mir der Hals eng und die Luft knapp, denn erstens ließ sich schon öfter etwas gut an, um sich als Desaster zu entpuppen und zweitens ist alles Zwischenmenschliche mit meinen alten Monstern besetzt, sie zeigen sich nirgendwo sonst von ihrer besonders häßlichen, kleinen Seite. Und nirgendwo sonst wie in der Nähe zu einer anderen MenschenWelt werde ich auf die Probe gestellt: Wie stark ist der Phoenix, wie groß das Smiriherz?
Die Hölle sind in diesem speziellen Fall nicht die anderen: Einzig und allein in mir lauert sie, meine ganz persönliche Hölle. Und ich fürchte mich vor ihr, fürchte mich vor allem, was passiert, fürchte mich nachträglich davor, wie schön und gut und richtig es sich angefühlt hat.
Ich muß mich da rausschreiben und es gleichzeitig zulassen, was mir hier passiert. Ich will so nicht sein, ich bin aber so: Meine Vergangenheit ist ein Teil von mir, und ich habe Angst, alles falsch zu machen. Tief in meinem Innern weiß ich auch, daß ich nicht alles falsch machen werde, wenn ich nur alles so mache, wie ich es für richtig halte, aber trotzdem: So viel Input, so viel Neues und Altbekanntes, ich will mich nicht klein machen und gehe doch Gefahr, es wieder zu tun.
Kann mir mal jemand sagen, daß ich kein völliger Idiot bin?
Die Angst verselbständigt sich und ich kann mir beim Kleinerwerden zusehen, merke, wie die Luft hier unten in Trash Town knapp wird, und ein seltsamer Navigator behält die Kontrolle, nickt wissend und sagt: "Laß es raus. Das muß so sein, auch das gehört zu Dir. Natürlich hast Du Angst, aber die Angst ist gut, denn Du weißt, wovor Du Angst hast." Es bleibt mir nichts übrig, als sich meinem Navigator anzuvertrauen und zu hoffen, daß dieser Zustand vorbeigeht. Daß die Rastlosigkeit vorbeigeht, daß die Befürchtungen und die Furcht vorbeigehen, daß mich die Monster in Ruhe lassen.
Daß es sich wieder gut und richtig und vorbehaltlos anfühlt, daß ich mich wieder richtig fühle und bei mir und nicht so wie jetzt.
smiri - 2. Jan, 17:09