Montag, 1. Januar 2007

Happy Birthday, 2007!

Gut hat es angefangen, das neue Jahr: Mit 15 Stunden FKS, von denen ich 13 Stunden gearbeitet und mir meinen Arsch in Geld aufgewogen verdient habe und eine goldene Nase dazu.

Mit vielen echt wahnsinnigen Leuten, absoluten TopKollegen und ganz und gar unentspannt, aber schön. Mein persönliches Highlight: Mohrenköpfe!

Denn: Wir hatten so zwei Packen von den Dingern auf der Theke rumstehen, ich war seit ungefähr Anbeginn der Zeit am Gläser spülen, hatte grade erfahren, daß ich mit zumachen muß (ok, geahnt hatte ich das schon vorher, aber ich hoffte immer noch auf etwaige Wunder), irgendwelche besoffenen Gäste gingen mir unerträglich auf den Sack, da kam unser aller Expressbiertheker zu mir und meinte: "Ach komm, lach doch mal." Mehr als eine Grimasse schneiden konnte ich aber leider nicht, also kam der Vorschlag: "Komm, wir bewerfen uns mit Mohrenköpfen..." Das Grinsen in meinem Gesicht war glaube ich spektakulär, gniha.

Jedenfalls haben wir dann gewartet, bis alle Kollegen hinter der Theke waren und und mit den Worten "Wir zeigen Euch jetzt einen Trick, an dem wir lange geübt haben" zwei Mohrenköpfe mitten ins Gesicht gedrückt. Fassungsloses Gelächter, dann waren fast alle MitTheker auch bewaffnet, wir haben uns durchs FKS gejagt, für zwei Minuten die Gäste mal unwichtig sein lassen und uns erfolgreich und flächendeckend mit süßem ZuckerSchokoKleb beschmiert.

Der Moment, wenn man mit total klebrigem Schaumkußgesicht hinter der Theke steht, übers ganze Gesicht grinst, nachdem man erstmal nicht mehr mit dem Lachen hinterherkam, sich genüßlich Zuckerpampe aus den Augen wischt und sich ganz bewußt und verträumt lasziv die Finger ableckt, wenn man die ungläubig betrunkenen Blicke der Gäste sieht und sie mit jedem Gesichtsmuskel genießt, wenn man sich dabei jemanden dazuwünscht, wenn man sich für einen kurzen Moment nur für diese Person bewegt, wenn man an andere Ereignisse und Zusammenhänge denkt, wenn man sich wunderbar fühlt, weil man so verklebt wahnsinnig intensiv sinnlich stark großartig ist und sich selbst dafür endlich mal bedinungslos lieben kann: Dieser Moment ist durch nichts zu ersetzen.

Und wieder ensteht der tief empfundene Eindruck, daß alles genau so kommt, wie es soll und muß und nicht anders außer ichjetzthier.

Ich begrüße das neue Jahr hiermit offiziell: Ich habe immer noch nicht geschlafen, mein Hals bäppt noch vor lauter ZuckerSchokoSiff, ich stinke nach Rauch und Kneipe und Alkohol und Schicht, habe ein totes Backenhörnchen verschluckt (oder wieso fühlt sich meine Zunge so bäh und pelzig an?), mein Kreuz tut weh und meine Beine erst...
Wie hätte es besser laufen können?

Wenn der erste Tag maßgeblich für das kommende Jahr ist und man sozusagen den Tag als Knochenwurf für die Zukunft betrachtet (und meine Knochen fühlen sich geworfen, aber hallo), dann wird 2007 stressig, aber richtig gut.

Kommt hin, denke ich.

Also, neues Jahr: Sei willkommen in Smiris Welt! Und jetzt zeig mal, was Du so drauf hast...

Nie fragen!

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