Erstmal danke an die freundlichen Kommentatoren, die mir Öl auf mein gepeinigtes Blogego gossen und mir meinen verwirrten, gefi**ten Kopf zurechtgerückt haben.
Herr Mainframe hat recht: Schreiben, als gäbe es kein morgen, das sollte Devise sein und bleiben. Respektive, um Frau
Gröner zu zitieren: "Blog like nobody's watching."
Nach einem katastrophalen Absturz am Freitagabend, der mit GegenBäumeTreten und GegenZigarettenAutomatenSchlagen und BierTrinkenUmZuVergessen endete und den ich ohne Herrn Evilmads direkten Beistand und den indirekten anderer FKSKollegen nicht so wenig beschadet (Zeh verstaucht, wehe Hände, diverse blaue Flecken) überstanden hätte, verlief das Wochenende eher ruhig und wenig alkoholisch.
Ich weiß jetzt allerdings mehr über diverse Mechanismen, als ich wissen wollte, weiß, woher verschiedene Dinge kommen, die passieren, weiß allerdings noch nicht, wie ich damit umgehen kann, ohne mich regelmäßig am nächsten Tag bei verschiedenen Beteiligten für Dinge entschuldigen zu müssen, die ich getan oder gesagt habe. Einzige Lösung, die mir spontan einfällt, welche den Schaden in überschaubaren Grenzen hält: Desinstrumentalisierung von Alkohol, kein UmZu mehr in Verbindung mit Bier und Schnaps, weg von der ganzen HeutBesorgIchsMirScheiße, alles viel zu destruktiv und viel zu vorbelastet: Ich komme aus einer Alkoholikerfamilie, Du mußt aufpassen, ich hab ein gesundes/gestörtes/entspanntes/seltsames Verhältnis zu Alkohol je nach Tagesform und Laune, seit ich im FKS bin, kann ich viel mehr trinken, Thekenrunde, ich brauch jetzt ein Bier.
Ich könnte noch ewig so weiterschreiben, aber das wäre geklaut...
Wenn ich das Buch mal zur Hand habe, werde ich mein Lieblingskapitel hier posten: "Another Bullshit Night in Suck City" von
Nick Flynn. Read it.
Später mehr, Arbeit ruft...
Nur soviel: Nochmal danke und sorry. Ich machs wieder gut respektive mache mich wieder gut und erkläre mich zu gegebener Zeit, vielleicht wird dann klarer, was war am Freitag.
smiri - 27. Nov, 13:49