Schon komisch,...
...kaum steht man in einer Liste eines fremden Blogs neben anderen fremden Blogs, fängt man an, sich Gedanken zu machen. Sprich: Smiri macht sich mal wieder Meta-Gedanken übers Bloggen und über ihre kleine, bis dato eher wenig beachtete Welt.
Ist das, was ich schreibe, gut? Muß es das überhaupt sein? Für wen? Für wen schreibe ich überhaupt? Um ehrlich zu sein, seit ich den Counter habe, schreibe ich wieder mehr für andere. Denn allein die Tatsache, daß ich sehe, wieviele Leute sich pro Tag in Smiris Welt klicken, spornt mich an. Und gleichzeitig schreibe ich immer noch und vor allem für und über mich, als externes Gedächtnis für einen unbestimmten Zeitpunkt, an dem es mich überkommt und ich mal wieder alle meine Archive durchforste, um zu sehen, was aus Smiri und Smiris Welt so geworden ist die letzten drei Jahre.
Stimmt, das kommt noch hinzu, ich erwähnte es bereits: Smiris Welt wird bald drei ganze Jahre alt! Das macht mich stolz, weil ich immer noch schreibe, immer noch dabei bin, jetzt sogar mehr als früher, wenn sich auch meine Schreibe und die Art meiner Einträge verändert haben. Ich will mehr zeigen als vorher, verschlüssele gleichzeitig mehr als am Anfang, erschaffe mir mehr und mehr mein virtuelles Ich. Und die Welt, die sich da Smiris Welt nennt, ist nicht mehr nur Abbild meiner Realität, sondern etwas ganz eigenes, meine eigene Welt eben, in der ich mich schubladenfrei und maskenlos bewegen kann und meine eigene Rolle nicht von anderen, sondern von niemandem als mir selbst definiert wird.
Durch das Blogwichteln kommt plötzlich wieder die externe Sicht hinzu: Was denkt sich derjenige, der mich bewichteln soll, wenn er Smiris Welt liest? Liest er die guten Einträge, stöbert er/sie/es sich wirklich durchs Archiv, fällt er nur auf ganz banale Sachen: Wie wirkt das Bild, welches Smiris Welt von Smiri erzeugt, auf einen neutralen Beobachter? Und was kommt dabei raus, wenn ein mir Unbekannter einen Eintrag für mich und mein Blog schreibt? Was wird wichtig, von außen gesehen, was sind die zentralen Features, Erkennungsmerkmale und, verdammt noch mal: Ist es GUT, was ich schreibe?
Plötzlich zur Durchsicht geworfen und einem Publikum ausgesetzt zu sein, das kann ich genießen. Wenn ich meine Rolle habe und weiß, was zu tun ist. Aber hier, so, jetzt, ich als ICH auf einer virtuellen Bühne: Das fühlt sich komisch an. Ich bin versucht, dem Unbekannten Wegweiser zu machen, zu sagen: Lies das und das und das hier, damit Du Dich nicht verläufst, damit Du Dir das Bild von mir machst, was ich für mich hier definiert habe. Aber das gilt nicht.
Und eigentlich ist es auch "nur" ein Blogwichteln.
Aber da Smiri nicht nur real, sondern auch virtuell zur Miss Brainfuck des Jahres 2006 gewählt werden kann, mache ich mir eben Gedanken.
Schon komisch...
Ist das, was ich schreibe, gut? Muß es das überhaupt sein? Für wen? Für wen schreibe ich überhaupt? Um ehrlich zu sein, seit ich den Counter habe, schreibe ich wieder mehr für andere. Denn allein die Tatsache, daß ich sehe, wieviele Leute sich pro Tag in Smiris Welt klicken, spornt mich an. Und gleichzeitig schreibe ich immer noch und vor allem für und über mich, als externes Gedächtnis für einen unbestimmten Zeitpunkt, an dem es mich überkommt und ich mal wieder alle meine Archive durchforste, um zu sehen, was aus Smiri und Smiris Welt so geworden ist die letzten drei Jahre.
Stimmt, das kommt noch hinzu, ich erwähnte es bereits: Smiris Welt wird bald drei ganze Jahre alt! Das macht mich stolz, weil ich immer noch schreibe, immer noch dabei bin, jetzt sogar mehr als früher, wenn sich auch meine Schreibe und die Art meiner Einträge verändert haben. Ich will mehr zeigen als vorher, verschlüssele gleichzeitig mehr als am Anfang, erschaffe mir mehr und mehr mein virtuelles Ich. Und die Welt, die sich da Smiris Welt nennt, ist nicht mehr nur Abbild meiner Realität, sondern etwas ganz eigenes, meine eigene Welt eben, in der ich mich schubladenfrei und maskenlos bewegen kann und meine eigene Rolle nicht von anderen, sondern von niemandem als mir selbst definiert wird.
Durch das Blogwichteln kommt plötzlich wieder die externe Sicht hinzu: Was denkt sich derjenige, der mich bewichteln soll, wenn er Smiris Welt liest? Liest er die guten Einträge, stöbert er/sie/es sich wirklich durchs Archiv, fällt er nur auf ganz banale Sachen: Wie wirkt das Bild, welches Smiris Welt von Smiri erzeugt, auf einen neutralen Beobachter? Und was kommt dabei raus, wenn ein mir Unbekannter einen Eintrag für mich und mein Blog schreibt? Was wird wichtig, von außen gesehen, was sind die zentralen Features, Erkennungsmerkmale und, verdammt noch mal: Ist es GUT, was ich schreibe?
Plötzlich zur Durchsicht geworfen und einem Publikum ausgesetzt zu sein, das kann ich genießen. Wenn ich meine Rolle habe und weiß, was zu tun ist. Aber hier, so, jetzt, ich als ICH auf einer virtuellen Bühne: Das fühlt sich komisch an. Ich bin versucht, dem Unbekannten Wegweiser zu machen, zu sagen: Lies das und das und das hier, damit Du Dich nicht verläufst, damit Du Dir das Bild von mir machst, was ich für mich hier definiert habe. Aber das gilt nicht.
Und eigentlich ist es auch "nur" ein Blogwichteln.
Aber da Smiri nicht nur real, sondern auch virtuell zur Miss Brainfuck des Jahres 2006 gewählt werden kann, mache ich mir eben Gedanken.
Schon komisch...
smiri - 23. Nov, 16:25