Grüße aus dem Wandschrank auf der Alm. Außerdem: Hausarbeit ist lebensgefährlich! Zumindest für mein Taschentelefon.
Eigentlich kann ich nur noch drüber lachen...
Also zunächst mal habe ich die perfekte Methode gefunden, wie eine waschechte Erkältung zum Highlight der Woche werden kann: Man muß nur vergessen, einen freien Tag einzulegen, sprich acht Tage oder mehr durcharbeiten. Wenn man dann Dienstagsmorgens mit heftigster Erkältung und schleimigen Fell- und sonstigen Bällchen in allen Gesichtsöffnungen erwacht und darob seinen Chef anruft, um zu sagen, daß man heute unmöglich zur Arbeit kann, wird der freie KrankheitsSiechTag zum schönsten Erlebnis seit langem.
So geschehen gestern, als ich in Schlafklamotten völlig verschnuddelt und verrotzt und ungeduscht und mit jeder Pore krank durch den Blauen Salon siechte. Miss K., welche mich bohrmaschinenabholenderweise besuchen kam, meinte nur: "Du siehst aus, als wärst Du grad aus nem Wandschrank auf der Alm entstiegen." Und was soll ich sagen: Das trifft es. Kann natürlich auch am braunen Wollmonster gelegen haben, meiner handgestrickten, überaus und sogar für mich in allen Richtungen überdimensionierten SecondHandWolljacke, die bei allen UnGezeiten und Unbillen das einzige Gegenmittel (zusammen mit Schokolade und heißem Tee) gegen alle Arten von Aua darstellt, und das schon seit Jahren.
Ein schöner Tag war es, wenn auch mit fast letalem Ende für mein Taschentelefon. Da ich, als ausgesprochen fauler Workaholic (fragt nicht, das geht: Ich bin der Beweis), nichts mit meiner kranken Zeit anzufangen wußte, habe ich kurzerhand das Geschirr der gefühlten letzten hundert Jahre (eigentlich nur das der letzten Woche) gespült. Immer wieder Wasserkocher an, Spülwasser einlaufen lassen, spülen, entkräftet am Küchentisch zusammensinken, Kippe rauchen, lesen, Geschirr abtrocknen, einräumen, Wasserkocher an, nächste Ladung Geschirr und so weiter.
Irgendwann erreicht man dabei einen derart meditativen Zustand, daß man anfängt, lustige Sachen zu denken, zu sagen oder zu tun. Ich neige auch im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte (an etwaige Kritiker dieses Punktes: Ich meine meine persönliche Definition von Vollbesitz) zu Selbstgesprächen, die wiederum Ausdruck meiner grundlegenden Zerstreutheit sind. Durch das angeregte Gespräch mit mir selbst abgelenkt, verlege ich dann auch gerne mal Sachen. Oder lege sie an Orte, die nicht für sie gedacht sind. Wie auch gestern mein armes, schreiend rosanes Taschentelefon: Es lag kurz (wirklich! Fünf Minuten oder so!) auf der Ablage unter der Spüle bzw. unter dem Abtropfgestell, auf dem sich sauberes, abtropfendes Geschirr türmte. Dieses perfide Geschirr (meiner Meinung nach wars das Nudelsieb, mit dem red ich nämlich seit gestern kein Wort mehr, weil es so schuldbewußt kuckt) tat, was ein nasses Geschirr tun muß: Abtropfen. Auf mein armes, armes, armes Telefon.
Mein bedauernswertes Kommunikationsgerät hinwiederum tat, was ein erschrockenes, nasses Telefon tun muß: Es ging aus und meldete sich ab von der mobilfunkfeindlichen Welt. Hierauf folgten verschiedene Stadien des Wiederfunktionierens (oder des ZumindestSoTuns):
Stadium 1: Telefon geht zur Hälfte an. Sprich: Tastatur leuchtet. Das wars.
...Telefon auf die Heizung legen...
Stadium 2: Telefon geht ganz an (jucheißajuchhe), Tastatur leuchtet, Tasten gehen nicht. Keine. Einzige.
...Telefon auf die Heizung legen, ihm gut zureden...
Stadium 3: Telefon geht ganz an, Tastatur leuchtet, drei Tasten gehen ("Aus", "1" und "hoch")...also wieder nix.
...Telefon auf die Heizung legen, ihm gut zureden, es ein wenig kraulen, erste leise Drohung...
Stadium 4 (Stand der Dinge seit gestern Abend): Telefon geht ganz an, Tastatur leuchtet, alle Tasten gehen, bis auf die, aus denen meine PIN besteht, alle Tastenkombinationen, mit denen man ins Hauptmenu kommt, um die PINAbfrage auszuschalten und die, welche den Weg ins Adreßbuch weisen. Also kurz: Alle. Wichtigen. Tasten. Sind. Im. Arsch.
Na toll, sag ich da nur.
Smiri ist demnach nur über Email zu erreichen, bis entweder der Mensch im O2-Shop oder einer meiner freundlichen Mitmenschen mir ein ErsatzTelefon in die Hand drückt, bis das SmiriMobil wieder einsatzfähig ist. Vielleicht gehn ja sogar die Wasserflecken aus dem Display weg.
Seufz.
Also zunächst mal habe ich die perfekte Methode gefunden, wie eine waschechte Erkältung zum Highlight der Woche werden kann: Man muß nur vergessen, einen freien Tag einzulegen, sprich acht Tage oder mehr durcharbeiten. Wenn man dann Dienstagsmorgens mit heftigster Erkältung und schleimigen Fell- und sonstigen Bällchen in allen Gesichtsöffnungen erwacht und darob seinen Chef anruft, um zu sagen, daß man heute unmöglich zur Arbeit kann, wird der freie KrankheitsSiechTag zum schönsten Erlebnis seit langem.
So geschehen gestern, als ich in Schlafklamotten völlig verschnuddelt und verrotzt und ungeduscht und mit jeder Pore krank durch den Blauen Salon siechte. Miss K., welche mich bohrmaschinenabholenderweise besuchen kam, meinte nur: "Du siehst aus, als wärst Du grad aus nem Wandschrank auf der Alm entstiegen." Und was soll ich sagen: Das trifft es. Kann natürlich auch am braunen Wollmonster gelegen haben, meiner handgestrickten, überaus und sogar für mich in allen Richtungen überdimensionierten SecondHandWolljacke, die bei allen UnGezeiten und Unbillen das einzige Gegenmittel (zusammen mit Schokolade und heißem Tee) gegen alle Arten von Aua darstellt, und das schon seit Jahren.
Ein schöner Tag war es, wenn auch mit fast letalem Ende für mein Taschentelefon. Da ich, als ausgesprochen fauler Workaholic (fragt nicht, das geht: Ich bin der Beweis), nichts mit meiner kranken Zeit anzufangen wußte, habe ich kurzerhand das Geschirr der gefühlten letzten hundert Jahre (eigentlich nur das der letzten Woche) gespült. Immer wieder Wasserkocher an, Spülwasser einlaufen lassen, spülen, entkräftet am Küchentisch zusammensinken, Kippe rauchen, lesen, Geschirr abtrocknen, einräumen, Wasserkocher an, nächste Ladung Geschirr und so weiter.
Irgendwann erreicht man dabei einen derart meditativen Zustand, daß man anfängt, lustige Sachen zu denken, zu sagen oder zu tun. Ich neige auch im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte (an etwaige Kritiker dieses Punktes: Ich meine meine persönliche Definition von Vollbesitz) zu Selbstgesprächen, die wiederum Ausdruck meiner grundlegenden Zerstreutheit sind. Durch das angeregte Gespräch mit mir selbst abgelenkt, verlege ich dann auch gerne mal Sachen. Oder lege sie an Orte, die nicht für sie gedacht sind. Wie auch gestern mein armes, schreiend rosanes Taschentelefon: Es lag kurz (wirklich! Fünf Minuten oder so!) auf der Ablage unter der Spüle bzw. unter dem Abtropfgestell, auf dem sich sauberes, abtropfendes Geschirr türmte. Dieses perfide Geschirr (meiner Meinung nach wars das Nudelsieb, mit dem red ich nämlich seit gestern kein Wort mehr, weil es so schuldbewußt kuckt) tat, was ein nasses Geschirr tun muß: Abtropfen. Auf mein armes, armes, armes Telefon.
Mein bedauernswertes Kommunikationsgerät hinwiederum tat, was ein erschrockenes, nasses Telefon tun muß: Es ging aus und meldete sich ab von der mobilfunkfeindlichen Welt. Hierauf folgten verschiedene Stadien des Wiederfunktionierens (oder des ZumindestSoTuns):
Stadium 1: Telefon geht zur Hälfte an. Sprich: Tastatur leuchtet. Das wars.
...Telefon auf die Heizung legen...
Stadium 2: Telefon geht ganz an (jucheißajuchhe), Tastatur leuchtet, Tasten gehen nicht. Keine. Einzige.
...Telefon auf die Heizung legen, ihm gut zureden...
Stadium 3: Telefon geht ganz an, Tastatur leuchtet, drei Tasten gehen ("Aus", "1" und "hoch")...also wieder nix.
...Telefon auf die Heizung legen, ihm gut zureden, es ein wenig kraulen, erste leise Drohung...
Stadium 4 (Stand der Dinge seit gestern Abend): Telefon geht ganz an, Tastatur leuchtet, alle Tasten gehen, bis auf die, aus denen meine PIN besteht, alle Tastenkombinationen, mit denen man ins Hauptmenu kommt, um die PINAbfrage auszuschalten und die, welche den Weg ins Adreßbuch weisen. Also kurz: Alle. Wichtigen. Tasten. Sind. Im. Arsch.
Na toll, sag ich da nur.
Smiri ist demnach nur über Email zu erreichen, bis entweder der Mensch im O2-Shop oder einer meiner freundlichen Mitmenschen mir ein ErsatzTelefon in die Hand drückt, bis das SmiriMobil wieder einsatzfähig ist. Vielleicht gehn ja sogar die Wasserflecken aus dem Display weg.
Seufz.
smiri - 22. Nov, 18:58