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Ouh Mann. Smiri lastet sich mal wieder viel zu viel auf, und um ehrlich zu sein, bringt mich das zwar an den Rand des Wahnsinns, lenkt mich aber auch von allem anderen ab, was da getan werden muß. Beispielsweise meine Magisterarbeit, die mehr als dümpelt und die ich nicht schreiben will und nicht kann, völlig gehemmt und blockiert, es nervt, ich will nicht.
Dann schon lieber am Akkord arbeiten und sich bestätigen, daß man was kann, nur eben nicht akademisch, sondern woanders oder wie auch immer.
Ich will hier raus, wenn es auch alles in allem gut ist.
Aber Anzeichen für Streß sind schon wieder mannigfaltig vorhanden: Wenn man beispielsweise statt "Einstieg" immer "Endsieg" liest oder nach der bloßen Anfrage "Kannst Du heute abend für mich arbeiten" erst mal ja sagt, um dann nach Auflegen des Telefonhörers erstmal anzufangen zu flennen wie ein Schloßhund. Ich kann nicht mehr und mache trotzdem weiter, schon erstaunlich, wie gut und beständig ich das kann. Manchmal habe ich das Gefühl, ich bewege mich in energetischen Zyklen: Machenmachenmachen, immer mehr, immer schneller, bis zum Zusammenbruch. Und dann wieder Arbeitsverweigerung, abgelöst von ersten Aktivitäten. Das geht zwei Wochen gut, meine Stimmung ist toll, und dann fängt es langsam wieder an, schneller zu werden und mehr, bis es immerschnellerimmermehrvielzuviel wird.
Der Mensch ist schon ein seltsames Geschöpf.
Trotzdem fiel mir gestern auf, daß bei all den Unbillen, mit denen ich mich schon seit geraumer Zeit herumschlage, etwas Grundlegendes anders ist: Ich bin mir bewußt, was ich wann warum mache. Nicht mehr diese hemmungslose Ausgeliefertheit und tief sitzende Verzweiflung oder Ohnmacht, mit der ich durch den Alltag geschleudert werde. Ich werde zwar immer noch geschleudert, kann aber dadurch, daß ich weiß, von wem und warum, die Richtung beeinflussen und die Arme ausstrecken, um den Aufprall abzufangen.
Und jetzt tue ich was typisch weibliches: Ich gehe shoppen. Irgendwo muß das Geld ja hin, was ich verdiene, nichtwahr.
Dann schon lieber am Akkord arbeiten und sich bestätigen, daß man was kann, nur eben nicht akademisch, sondern woanders oder wie auch immer.
Ich will hier raus, wenn es auch alles in allem gut ist.
Aber Anzeichen für Streß sind schon wieder mannigfaltig vorhanden: Wenn man beispielsweise statt "Einstieg" immer "Endsieg" liest oder nach der bloßen Anfrage "Kannst Du heute abend für mich arbeiten" erst mal ja sagt, um dann nach Auflegen des Telefonhörers erstmal anzufangen zu flennen wie ein Schloßhund. Ich kann nicht mehr und mache trotzdem weiter, schon erstaunlich, wie gut und beständig ich das kann. Manchmal habe ich das Gefühl, ich bewege mich in energetischen Zyklen: Machenmachenmachen, immer mehr, immer schneller, bis zum Zusammenbruch. Und dann wieder Arbeitsverweigerung, abgelöst von ersten Aktivitäten. Das geht zwei Wochen gut, meine Stimmung ist toll, und dann fängt es langsam wieder an, schneller zu werden und mehr, bis es immerschnellerimmermehrvielzuviel wird.
Der Mensch ist schon ein seltsames Geschöpf.
Trotzdem fiel mir gestern auf, daß bei all den Unbillen, mit denen ich mich schon seit geraumer Zeit herumschlage, etwas Grundlegendes anders ist: Ich bin mir bewußt, was ich wann warum mache. Nicht mehr diese hemmungslose Ausgeliefertheit und tief sitzende Verzweiflung oder Ohnmacht, mit der ich durch den Alltag geschleudert werde. Ich werde zwar immer noch geschleudert, kann aber dadurch, daß ich weiß, von wem und warum, die Richtung beeinflussen und die Arme ausstrecken, um den Aufprall abzufangen.
Und jetzt tue ich was typisch weibliches: Ich gehe shoppen. Irgendwo muß das Geld ja hin, was ich verdiene, nichtwahr.
smiri - 8. Sep, 17:51